NSFW046 Karibische Latifundien

Dauer: 03:04:32

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Wir suchen die Weite der Sendelandschaft und finden die Nähe unserer Hörergemeinde in der Hoffnung auf einen Frühling der Grillekunst, wie ihn die Welt noch nicht gesehen hat. Eure Hobbyphilosophen und Argumentationsquacksalber vom Dienst sind wieder am Start und liefern zum mittlerweile sechsundvierzigsten Mal Unsinniges und Unflätigens kostenlos ins Hörgerät.

 

Themen: Kapelle Petra: Heute ist Geburtstag; 3G bratzt nicht; Mitfahrer-Betrollung im ICE; Tim war auf der Premiere von Iron Sky; Filme von Quentin TarantinoNatural Born Killers (DVD und Blu-ray*); Reservoir Dogs (DVD und Blu-ray*); Pulp Fiction (DVD und Blu-ray*); Jackie Brown (DVD und Blu-ray*); Kill Bill (Volume 1, Volume 2) (DVD und Blu-ray*); Death Proof (DVD und Blu-ray*); Inglourious Basterds (DVD und Blu-ray*); SugruUhu All Repair Powerkitt*; Hörerinnengrillen in Dresden; 13. und 14. Monatsgehalt; Dubstep BeatboxerHeymoonshaker (London Part One, Two, Three); Shure SM58S*; FamilienbenutzerGranderwasserDENIC-Imagevideo; Leistungsschutzrechtdiskussion; Zeit: Bundesregierung erspart Verlegern Innovation; Gauck und der Sozialismus; Twitter-Abstinenz; What it’s really like to work in a music store (KeyboardGitarreetc); Octopussy (DVD und Blu-ray*); Spiel mir das Lied vom Tod (DVD und Blu-ray*); Eröffnungssequenz; Grillen; Son of Hibachi; Grillen bei Burger King; Goombay Dance Band: Sun of JamaicaWeber Gasgrill Summit Grill Center Edelstahl 2012*; GrillsportvereinPlank Grilling; Improv Everywhere: The MP3 ExperimentBest Buy Uniform Prank; White Collar (DVD*); Everything is OK: Montage, Corporate Property; Holgis WordPress ist krank; Flattr; Instacast*; Latifundium; Geschenke; Rotwein aus der Steiermark; Elevation und Idiosynkrasie; Holgi hat das Meet & Greet mit der Kanzlerin nicht gewonnenNeuschwabenland-Stammtisch in Berlin; 6. World Skeptics Congress BerlinAutomated Transfer VehicleWeltraumschrott und SatellitenkollisionenF.R. – Gefällt mir.

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Danke für die Show Notes an: mrmoe, Hack, Gurktier, Newrisk, das-pearl, Holgim, Frodolf, SoZiemlichJeder, Pooky, Gurkitier, Luchs1

78 Gedanken zu “NSFW046 Karibische Latifundien

  1. yay, unverhofft NSFW – ich hab gar nicht mehr dran gedacht :)

    Schon interessant, wie Holgi Filme nur zu gut zu finden scheint, wenn sie ihn unterhalten, in dem Sinne, dass sie eine spannende Geschichte erzählen oder lustig sind.
    Lustig daran ist, dass Tim das anscheinend nicht begreifen kann und angesichts dieser Unvorstellbarkeit absolut sprachlos ist, wenn es darum geht, ihre Differenz in der Wahrnehmung von Filmen zu beschreiben.

  2. zum Thema 13./14. Monatsgehalt hätte ich noch einen Einwurf. Urlaubs- oder Weihnachtsgeld sind freiwillige Leistungen des Arbeitgebers. Es bleibt ihm überlassen ob und in welcher Höhe er dieses zahlt. Dies wird in manchen Firmen auch gerne als Druckmittel eingesetzt.
    In meinem Tarifvertrag z.B. ist jedoch ein 13. Monatsgehalt (je 0,5 Anteile im Mai und November) vereinbart. Die Nichtauszahlung wäre nur möglich wenn der entsprechende Tarifvertrag gekündigt werden würde, was eben nicht so einfach ist. Folglich ist dies eher ein Trick der Gewerkschaften als einer der Arbeitgeber.
    Ich kann verstehen dass es wie purer Luxus aussieht ein 13. Monatsgehalt zu bekommen. Allerdings sollte man im Hinterkopf behalten, dass für einen korrekten Gehaltsvergleich das Jahresgehalt ausschlaggebend ist. Was nützen einem 20 Monatsgehälter wenn der Monatslohn bei 1000€ liegt?

    • Schöner Beitrag. Allerdings ist das Beispiel am Ende etwas unglücklich geraten: Es gibt in diesem Land genug Menschen, die froh wären, wenn sie auch nur 12 mal im Jahr 1000 Euro zur Verfügung hätten. Manche arbeiten für fünf Euro die Stunde, bei einer normalen 40-Stunden-Woche sind das ungefähr 850€ im Monat. (Mal gar nicht zu reden von denjenigen, die aus dieser auf Erwerbsarbeit, Konkurrenz und kurzfristigen Gewinn fixierten Gesellschaft herausgedrängt wurden und nun eine ungnädige Bürokratie um ca. 350€ Unterstützung anbetteln müssen.)

      • Naja, zu argumentieren, dass andere weniger verdienen ist ja wohl ein schlechtes Argument, damit könnte man auch einen allgemeingültigen Lohn einführen… Letzendlich muss man die Jahresgehälter vergleichen (die ja auch versteuert werden) und wenn man unter der Bedingung eines 13. (und meinetwegen auch 14.) Monatsgehaltes arbeitet bedeutet eine Streichung letztendlich eine Kürzung des Jahresgehaltes, wie auch immer man das Gehalt jetzt auch aufteilt und nennt.

        • Ich habe nicht für oder gegen irgendetwas argumentiert. Ich habe einfach das Beispiel von 20.000€ Jahresverdienst, der meinem Vorredner anscheinend undiskutabel gering vorkam, zum Anlass genommen daran zu erinnern, dass einige weit weniger verdienen – nur für den Fall, dass jemand die Verhältnisse aus dem Blick verliert.

          Wenn überhaupt, kann man das als Argument für Mindestlöhne, für ein ausreichend bemessenes Bedingungsloses Grundeinkommen, und für eine Neuorientierung unseres Wertesystems ansehen. Die Voraussetzung dafür wäre natürlich, dass an man mit den derzeitigen Verhältnissen ein moralisches Problem hat…

          • Sorry, dann hatte ich das was falsch aufgefasst. Vermutlich, weil so eine Argumentation gerne genommen wird um Weihnachtsgelder o.ä. zu streichen. Aber den Effekt davon hatte Holgi ja auch schon angesprochen (“13. Monatsgehalt streichen klingt angenehmer als Lohnkürzung um 8%”, obwohl es nix anderes ist).

            Ansonsten finde ich es auch eine Schweinerei, dass Leute für deutlich weniger Vollzeit arbeiten, aber das ist wohl wirklich eine andere Diskussion…

    • In Meinen Augen ist das 13. Gehalt Verarsche. Es wird übers Jahr “einbehalten” und nicht verzinst. Das mag auf den ersten Blick nicht nach viel aussehen, aber bei ein paar mehr Angestellten, kann sich ein Manager davon die Nase vergolden. Ein schmutziger Rechentrick um sich an der Arbeit anderer zu bereichern.

  3. Pingback: Chatlog NSFW046 Karibische Latifundien | M3d1c5 Blog

    • Unbedingt. Wirklich. Ohne zu viel zu spoilern: Sein Vorgänger im Job hat ihm alle notwendigen Ratschläge mitgegeben, um den Job gut zu machen.

  4. Hörerinnengrillen am 16. ist super. Denn einen Tag später wollt ihr das sicher nicht, weil die Elbwiesen dann zu überlaufen sind und mit fortschreitender Tageszeit auch mit immer betrunkeneren Menschen.

    Grillen könnt ihr theoretisch überall an der Elbe, denn die Strafe fürs unerlaubte Grillen ist definitiv schnell live-flatterbar. Jeder wirft sein Euro in den Hut und das hat sich.
    Falls ihr doch auf Nummer Sicher gehen wollt könnt ihr auch eine der öffentlichen Grillstellen anmelden: http://www.dresden.de/de/08/03/0351/grillen.php
    Je nachdem wie viel zivilen Ungehorsam man entwickeln mag.
    Zutaten für ein paar leckere Burger sind am Start.

  5. Burgerking grillt über einem Gasgrill. Das ist so ein Kasten, da fährt das gefrorene “Paddy” auf einem Gitterrost durch und wird über offenem Feuer gegrillt (daher sind auch die Grillstreifen nur auf einer Seite). Hinten fällt das dann raus und wird in die – auf einer anderen Ebene und in einem anderen Tempo durch den Ofen gefahrene – Semmel “Bun” gelegt.

  6. Wer sich mit Beatbox anfreunden kann, dem sei an dieser Stelle nochmal Beardyman (http://www.youtube.com/watch?v=qciVXUHTN10) wärmstens ans Herz gelegt. Zwar bricht er mit der Tradition, wirklich nur das Mikrofon zu benutzen — er sampelt die Geräusche und spielt sie per Sequenzer wieder ein — dank komödiantischem und musikalischem Talent sind seine Shows aber äußerst unterhaltsam. Empfehlung!

  7. Die Geschichte um Improv Everywhere hattet Ihr tatsächlich schonmal, allerdings in einem ganz anderen Kontext. Das MP3 Experiment wurde damals im Chaosradio angesprochen, ich glaube sogar in der Ausgabe über Podcasting mit Johnny.

  8. Die Everything-is-okay-Leute sind tatsächlich ziemlich cool. Leider gibts da aber auch Videos von denen, wo sie so ‘ne Verschwörungstheoriegrütze abziehn

  9. Den alten Web Player fand ich wesentlicher angenehmer auch wenn die Schaltfläche kürzer war. Der neue braucht ziemlich lange um etwas Abzuspielen und das springen im Beitrag funktioniert nicht wirklich flüssig.
    Teilweise springt er auch zum Anfang zurück.

  10. Sehr gelungene Sendung, ich bin froh das ich durch Euch für das Thema Leistungsschutzgesetz sensibilisiert wurde.

    Ich denke das Problem ist den Sachverhalt einfacher darzustellen. Das ist komplexer als die Sache mit den Stop-Schildern, damals unter “uns Ursula”.

    Die anschließenden Gedanken zu Besitz, Vererbung und Vermietung waren ebenfalls interessant. Aber Holgi irrt wenn er glaubt das Hausbesitzer ein sorgenfreieres Leben führten. Erhalt des Hauses ist keine Kleinigkeit und zudem beteiligt man sich zuweilen an den Kosten für Straßensanierung. Das kann mitunter ganz schön zu Buche schlagen.

    Nichtsdestotrotz möchte ich final zustimmen das ein Umdenken (auch was die eigene Besitzstandswahrung betrifft) bei jedem einzelnen notwendig wäre.

    Wie gesagt, eine sehr spannende Sendung, danke schön.

  11. Pingback: EVERYTHING IS OK | endorphenium EVERYTHING IS OK | photography & other stuff

  12. Herrentag in Dresden am Elbufer kann ich nicht empfehlen. Einfach mal eine Suchmaschine eurer Wahl mit den Begriffen: Herrentag, Dresden und Ausschreitungen füttern. Ist zwar schon ein paar Jahre her, das heisst aber nicht, dass die Idioten nicht mehr da sind.
    Ich wäre sowieso für einen anderen Termin, weil ich ausgerechnet in der Woche nicht in Dresden bin.

  13. Achja, “Everthing is OK!” :)

    Ich habe die “Love Police” in positiver Erinnerung als eine fröhlich-respektlose, paradoxe Aktion gegen die vor einigen Jahren noch recht starke, von Terrorwahn und Verlustängsten beförderte, feindselige gesellschaftliche Grundstimmung. (Diese Stimmung wurde ja auch bewusst angeheizt und ausgenutzt im Sinne einer neoliberalen Entsolidarisierung der Gesellschaft, zur Einschränkung der Bürgerrechte, und für die Kriegspropaganda.) Wenn man dem entgegenwirken will, kann man das wohl tatsächlich am ehesten mit Humor und Wohlwollen tun. Neben einem Verständnis der Zusammenhänge sind Humor und Liebe die besten Mittel gegen Angst.

  14. Danke für die tolle Sendung!

    An die Technik: ich sehe keinen Player, sondern nur einen schwarzen Kasten, in dem halb abgeschnitten „Download File“ steht. Browser: Opera 11.61 ohne Flash unter Linux (Gnome 3.2, Ubuntu 11.10). Auf Logbuch-Netzpolitik.de funktionieren aber die beiden letzten Sendungen, der Rest auch dort nicht. Wenn ich auf das schwarze Rechteck klicke, bekomme ich aber die Datei zum Download angeboten.

    • Hier auch ein Linux mit Opera Version 11.61, allerdings mit Flash. (lxde auf Ubuntu11.04 Natty Narwhal). Bei mir funzt das gut mit dem Player. Die minutenlangen Wartezeiten beim vor und zurück skippen schiebe ich mal auf die eher schlechte 3.5G Verbindung hier bei mir auf dem Land :) Ich teste das am Sonntag nochmal ohne Flash und werde berichten.

  15. Ein Kommentar zum Schaltjahr: Gerade dir als Raumzeit-Moderator hätte ich zugetraut zu merken, dass es nicht am Kalendersystem liegt :) Der Grund ist ganz einfach, dass die Erddrehung um die Sonne kein Vielfaches der Eigendrehung der Erde ist sondern für eine Runde um unser Zentralgestirn (ca.) 365,25 Tage braucht. Man könnte natürlich auch einen Kalender ohne Schaltjahr nutzen, dann wären aber die natürlichen Jahreszeiten und der Kalender nicht mehr synchron.

  16. Pingback: Links vom 06.03.2012 bis 07.03.2012 | endorphenium Links vom 06.03.2012 bis 07.03.2012 | photography & other stuff

  17. GEBURTSTAGSLIEDER

    Das Kinderlied am Anfang das Tim intonieren wollte heißt “Wie schön das Du geboren bist” und ist von Rolf Zukowski (den alle Eltern irgendwann hassen lernen), der Refrain ist: “Wie schön dass du geboren bist/ wir hätten dich sonst sehr vermisst./ wie schön dass wir beisammen sind,/ wir gratulieren dir, Geburtstagskind!” Warum das relevant ist, weiß ich nicht, es steht aber sogar in der allwissenden Müllhalde: http://de.wikipedia.org/wiki/Wie_sch%C3%B6n,_dass_du_geboren_bist (linkt auf den kompletten Text als PDF)

    SPASS MIT DEM MEGAPHON

    Holgi hatte in einer zurückliegenden Sendung, als der im VDSL Stress war, vorgeschlagen mal zum Telekom Chef zu fahren und sich lautstark Luft zu machen…

    Diese Idee ist nicht neu. In den USA ist sie tatsächlich umgesetzt worden. Hier ging es aber um den CEO von Verizon. Es hilft wenn man weiß das Verizon Wireless über viele Jahre einen kontroversen Werbespot im US Fernsehen am Start hatte der “Can you hear me now?” hieß. Protipp: Man beachte den Kampfhund am Ende des Videos. http://www.youtube.com/watch?v=Ay8_jWKcaFg (Tipp für Holgi, nicht nachmachen, Du bist u.U. nicht schnell genug wieder im Auto…)

    VERSCHALTET AM SCHALTTAG/LEAP DAY (29. Februar)

    Microsofts Azure Paltform war für 36 Stunden tot, weil sie einen “leap day bug” hat. Auf Azure setzt Microsoft Office 360 und die Microsoft Live cloud Dienste auf, also Skydrive, etc. Popcorn anyone?

    http://www.zdnet.com/blog/open-source/microsofts-azure-cloud-leap-day-meltdown/10482

    GRILLEN

    Wer schnell mal lecker über Kohle grillen möchte sollte ggf einen Grilleimer kaufen. Ist einfach zu reinigen, und man läßt die Edelstahlvarianten einfach auf dem Balkon stehen.

    DENIC IMAGE FILM

    Ohne Worte.

    Das Beste sind die Kommentare unter dem Clip: “Gefällt 54. DENIC hat also 54 Mitarbeiter.” http://www.youtube.com/watch?v=5xK2OXztIt4

    WEITERMACHEN, WEITERMACHEN…!

    p.s.: Holgi Du hast immer noch keinen Laserpointer auf deiner Amazon Wunschliste…sonst hättest Du schon einen… o/

  18. Ich finde ja eher, dass sich in dem “Image-Video” der DENIC der Typ anhört wie der Erzähler von der Sendung mit der Maus.

    Und außerdem: Wer hat sich einfallen lassen das “Interview” der Tussi von der DENIC so schlecht zu zerschnippeln?
    Nothing to do here…

    PS: Danke für den Lachanfall

  19. Wenn Tim mit seiner tiefsten Mikro-Stimme auch noch Otto Waalkes’ “Hallo, Susi! Ich bin’s, Dein Fön!” aufgesagt hätte, wäre ich beim Hören kurzfristig inkontinent geworden.
    Na ja, eingenäßt hab ich mich dann eh, als ich mir nur die ersten Minuten des Neuschwabenland-Stammtischs reinzog. Vielen Dank auch dafür! ;)

  20. Deatzh Proof musst du unbedingt angucken. Mit Kurt Russell. Super Film, muss man gesehen haben. Alleine die Szene, relativ am Anfang, als Russell an der Bar sein Essen verschlingt.

    Auch sehr grandios ist immer seine Musikauswahl in den Filmen!

  21. Kaum führt der Holgi den begriff Latifundien ein schon begegnet der einem “unentwegt”.

    Dienstag in der FAZ durfte ich lesen das VW auch eine Latifundie hat…nämlich Porsche.

    Zitat: “Aus den Fürstentümern Audi, VW, Seat und Skoda, aus dem Herzogtümern Bentley, Bugatti, Lamborgini und der einst unabhängigen Latifundie Porsche ist ein Weltreich des Autos entstanden.”

  22. Hm. Ich kann schwer nachvollziehen, dass Holgi die Anfangsszene von “Spiel mir das Lied vom Tod” als langweilig empfindet.

    Sergio Leone hatte die Fähigkeit ein extremes Maß an Atmosphäre und Spannung zu erzeugen, gerade mittels (oder trotz) seiner langen, dialogfreien Einstellungen.
    Dazu wurde er auch geradezu gezwungen, denn die primäre Zielgruppe für seine Filme (süditalienische Kinogänger) war eine der härtesten Zielgruppen der Welt. Wenn im Sizilien der Sechziger/Siebziger ein Film nicht alle zehn Minuten entweder großes Drama oder eine Gewaltexplosion hatte, dann fingen die Leute im Kino einfach an, sich zu unterhalten und den Film zu ignorieren.

    Um in Stimmung für Tarantinos Semi-Remake von Django zu kommen, empfehle ich außerdem, sich nochmal Sergio Corbuccis Original anzuschauen. Vorzugsweise in der ab 18 Version (nichts für Tim) und italienisch mit Untertiteln.
    Ich hoffe Tarantino übernimmt den erzälerischen Stil von “Django”, in welchem sich Corbucci mit den Erwartungen des Zuschauers spielt und so einen rabenschwarzen Humor erzeugt.

    Hier ist der grandiose Titelsong: http://youtu.be/31G61nqL44U

  23. Ich hätte da auch noch eine Verbesserungsideen bzgl. (SMS/EMail-)Benachrichtigungen auf dem Handy:

    Die Anzeige für neue EMails auf dem iPhone ist meiner Meinung nach total schlecht gelöst. Man sieht nie anhand der Zahl, ob es neue Emails gibt. Besser wäre in der Zahlanzeige nur die neuen Emails seit dem letzten Aufruf des Mail-Programmes anzuzeigen! Dennoch hat die reine Anzeige als Zahl auf dem Programmicon den Nachteil, dass man ständig das Gerät kontrollieren muss.
    Besser wäre noch eine LED-Leuchte am Handy für neue SMS/EMails. So kann man das Handy einfach auf den Tisch legen und sobald eine neue EMail eintrifft kann wird man durch z.b. durch ein sanftes Blinken auf die neuen Nachrichten hingewiesen. Das einmalige Klingeln bei einer neuen SMS bzw. EMail kann man ja mal überhören, wenn man z.B. in einem anderen Raum ist. Der optische Hinweis hat den Vorteil, dass man sobald der Raum betreten wird, auf jenen aufmerksam wird.

    Dies alles natürlich möglichst konfigurierbar, d.h. welche es sollte einstellbar sein welche Notifications die LED zum blinken bringen, welcher Postkorb, o.ä.

    Aber vielleicht ist das alles ja mit iOS 5 besser geworden, aber ohne optischen Hinweis bleibt der zwingende Griff zum Gerät aber trotzdem…

    Was meint ihr dazu?

  24. ICE-Durchgangstüren blockieren ist wirklich nur grober Unfug und kein feiner Fug. Das ist eher was für Pubertierende. ICEs halten immer nur kurz und wenn dann jemand es nicht aus dem Zug schafft, ist das SCHEISSE. Egal obs nen Schlipsi ist. Und was soll überhaupt das Gestänkere “Die sind gewohnt, dass sich für sie jede Tür öffnet”? Wir anderen sind auch gewohnt, daß sich die Türen im ICE öffnen.

  25. Möglicher Weise ist Fokus wichtig. Wenn aber das aber dazu führt, dass man gefühlte zehn verschiedene Podcasts rausbringt, die dann alle nur sehr unregelmäßig erscheinen, läuft vielleicht auch was schief, und das wirkt eher wie Neulust.

    Macht ihr leider beide so. Finde ich schade, vor allem, weil CRE so sehr darunter leidet (Alle paar Monate mal ein Podcast zu einem Seitenthema ist leider was mager für ein Flagschiff). Und Holgi fängt mit den Ferngesprächen auch schon so an.

      • Ja, das hattest du angedeutet, und das kaufe ich dir auch ab. Nur erscheint es mir schwer vorstellbar, dass bei steigender Zahl der Podcasts die Zeitkontingente für die alten Produkte konstant bleiben, oder sogar steigen – vor allem, wenn manche davon noch in einem festen Rhythmus erscheinen. Es ist ja deine Zeit, und du wirst wissen, wo du mit deinen Sachen hin möchtest. Find’s nur schade, weil ich mit einer Ausnahme all deine Projekte ziemlich gut finde. Insbesondere für CRE tut’s mir leid, da mich die Themenentwicklung der letzten Zeit und der Relaunch nicht überzeugt haben. Aber wenn du sagst, es wird wieder besser, dann nehme ich dir das erstmal ab und bin neugierig und gespannt :)

  26. Moin Holgi und moin Tim :) Was haltet ihr von einem Hörertreffen in der Wagnerstadt Bayreuth, bzw. in der Umgebung? Ich wäre auf jedenfall dabei und es wäre ne coole Sache, wenn ihr mal wieder nach Bayern kommen würdet!!! Ich würde mich sogar bereit erklären, für den flüssigen Seelensaft, sprich BAYRISCHES BIER aufzukommen ;) Wäre cool, wenn ich eine Rückantwort bekommen könnte von euch. Gruß, Markus, nähe Bayreuth

  27. Der Son of Hibachi hat sich im Münchner Clubumfeld eingenistet. Wenn ihr also mal zum Grillen vorbeikommt könnte ich drei Exemplare besorgen.

    Die Anheizzeiten sind leider etwas optimistisch in der Werbung.
    Ab davon ist er urpraktisch wenn man nicht auf eigenem Grund grillt. Die Kohle kann man zuhause bereits einfüllen, braucht also nur den Grill mitnehmen. Wenn man fertig ist zusammenklappen, 10 Minuten warten, ab in die hitzefeste Tasche und ab nach Hause. Und beim nächsten Anheizen werden die Roste automatisch gereinigt.

  28. Pingback: #Wochenrückblick 1 | The Copper Anarchist

  29. … war gerade beim Nachhören von #46 / Zum Thema 29. Februar und EDV hätte ich noch einen: vor Jahren stand mal der 30.02. (2009) als Buchungsdatum auf dem Kontoauszug meiner Bank. 2009 war ja nicht mal ein Schaltjahr. Keine Ahnung, wie die das im System hingebogen haben.

  30. Pingback: » Wochenrückblick #1 The Copper Anarchist

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