NSFW034 Das Bild hängt schief

Dauer: 4:51:02

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Tim Pritlove
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Holger Klein
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Xenim Streaming Network

Nach unserem Ausflug auf das Camp kommt die aktuelle Ausgabe wieder aus der Metaebene. Dieses Mal galt es allerlei Abschied zu nehmen: von Loriot als Mensch und von Steve Jobs als CEO. Die Wahlen in Berlin stehen bevor und wir verraten nur teilweise, was wir gewählt haben. Dafür verbringen wir gefühlte zwei Stunden mit dem Öffnen und Testen der Hörerpost (vielen Dank für alle Einsendungen!) und Tim kündigt seinen ersten Parabelflug an.

Themen: Autofahrerpartei-WalzerDeckname DennisHolzvergaser; Salmiakki; Podcasting;WRINT; VDSL; Raider heißt Twix und CRE heißt CREEngrish FunnyVictor Klemperer;LTI: Notizbuch eines Philologen*; IFA; Hybrid Broadcast Broadband TV; Zukunft des Fernsehens und die Konvergenz; NSFW jetzt auch Wikipedia-tauglich dank Artikel über Podcasts im Tages-Anzeiger; Dirty ForkJohn Cleese über Sarah Palin; Loriot zum Tode von Evelyn Hamann; Das Bild hängt schief; Krawehl, Krawehl; Loriot und der Wähler; Loriot: Panorama KleinsparerJacques Tati; Mon OncleDruckt die CDU noch das Internet aus?Du wählst CDU; Wahlen in Berlin; Totalausfall: die Plakate der „neuen“ FDP; Fiskars Spaltaxt*; Fiskars Unkrautstecher*; Nahrungsmittelverzehr in öffentlichen Verkehrsmitteln; Kuru Toga; Wacom Bamboo Stylus*; Pen Ultimate*; Panda Lakritze*; The sweet sides of kadó; Die Wahrheit über die Wunderwaffe (Band 1*, 2*, 3*); Australischer Buschpfeffer; Weiss gar nixThomas Strobl: Ohne Schulden läuft nichts*; Die Weltwirtschaftskrise 1929 – 1939*; Whisky.de; Hörspiele; Timeshift Hörspielserie; Wein; Adolf – Ich hock in meinem Bonker; Forschungsgemeinschaft Deutsches Ahnenerbe; Steve Jobs; Tim in Gefahr: Parabelflug steht bevor; GoPro HD Sportkamera*; Bite away Stichheiler*; Dr. Schick Zeckenzange*; Nerd Attack!*; 10 Jahre Blinkenlights; Commusication by The Beez; Hacker, Hacker ; Previously by imatrï.

218 Gedanken zu „NSFW034 Das Bild hängt schief

  1. Ich freue mich auf den Lautsprecher mit Holgi :)

    Als Gegenleistung für die Beratung sollte er dann aber auch sein eigenes Profi-Wissen teilen und einer weiteren Ausgabe zu den Themen „präsente Stimme und gute Aussprache“ beiwohnen. Daran mangelt es einigen Podcasts (außerhalb der Metaebene) mehr als an der Technik.

  2. Der wird gleich mal runtergeladen und morgen am Strand gehört, während mir von oben die Sonne auf den Bauch scheint!

    Liebe sonnige Grüße aus Ägypten, wo ich euren Podcast an unseren Pooljungen weiterempfohlen habe. (Folge 31 kam indes sehr gut an!) Wollte euch also nur darüber informieren, dass der Nsfw-Podcast nach Ägypten gefunden hat und somit noch weiter zu einer internationalen Unterhaltungsgala wird!

    Patrick

  3. Pingback: NSFWNummer 34: Das Bild hängt schief at WRINT

  4. Super Folge,
    gleich zu Beginn gehts richtig Rund mit der HBB-Dikussion, in der Mitte flacht es etwas ab, aber nur um nach Hinten hin nochmal ordentlich aufzudrehen. Für mich eine Highlight-Folge. Immer weiter so!

  5. Ich hab gerade von deinem Parabelflug gehört. Ich freu mich für dich, das du die Möglichkeit dazu hast. Das ist bestimmt interessant. Und nimm den Holgi am Besten mit dann werden wir ja sehen wer als erstes seine Kotze verliert… ;)

    Viel Spaß auf jeden Fall dafür…

  6. Holgis Schlussfolgerungen in Bezug auf Ogg und Linux teile ich zwar nicht, aber er vertritt eine Verbraucherhaltung, die ich für vollkommen berechtigt halte: „Ich will nicht wissen, warum es nicht funktioniert; sieh zu, dass der Kram läuft.“ Teilten mehr Verbraucher diese Einstellung, müssten wir uns wahrscheinlich weniger mit stümperhaft zusammengeklickter Software herumärgern.

  7. zu Hybrid Broadcast Broadband TV: Die Arte-iPad-App ist ein gutes, wenn auch ungenanntes Beispiel, wie es funktionieren kann (wenn man mal vom 7-Tage-Depublizierungswahn absieht). Ein Klick und das Bild landet auf dem TV oder jedem anderen Gerät mit AirPlay-Support. So stell ich mir das vor…

  8. Ich hab vor Jahren mal bei Kadó einen Experimentalkauf getätigt. „Tronchetto liquirizia purissima“ von Oronero ist wirklich extrem. Ich weiß nicht ob sie das noch haben, aber vermutlich ist es aus der Kategorie „naturherb“.

  9. Pingback: M3d1c5 Blog · Chatlog NSFW034 Das Bild hängt schief

  10. Wenn die das mitmachen wäre das Flugverhalten von Quadrocoptern in der Schwerelosigkeit ja einer untersuchung wert oder igrend ein anderes RC Spielzeug, vielleicht ein U-Boot. Schöne Sendung mal wieder.

  11. Wo sich eure Hörer überall rumtreiben…
    Zumindest die dänische Aussprache von ‚Tórshavn‘ (übrigens die Hauptstadt der Färöer) ist ‚torshaun‘, wie vermutet. Die native (ja die Färöer haben eine eigene Sprache; allerdings herrscht Zweisprachigkeit vor) dürfte c.a. ‚Tourschhaun‘ sein, das kann ich aber nicht mit Sicherheit sagen.
    Schade, dass ihr da nicht weiter drauf eingegangen seid, denn die Färöer sind ja nun ein europäisches Land (resp. eine autonome Region innerhalb Dänemarks), die wohl die wenigsten auf dem Schirm haben.

  12. Tim, du erzählst von Tati und beziehst dich dann auf Loriots „Herr im Außendienst“-Sketch. Hast Du nie „Les Vacances de Monsieur Hulot“ gesehen?
    Da findet sich nämlich die Szene, die Loriot in seinem Sketch zitiert und zum Exzess treibt: Tati alias Hulot muss in Reitausstattung (Spornstiefel und Gerte) im Klavierzimmer warten, und entdeckt dabei ein schiefhängendes Bild. Im Versuch, es wieder geradezurücken, geht so einiges zu Bruch, wobei eine Kerze und die Gerte eine wesentliche Rolle spielen. Dann verfängt er sich mit seinem Stiefelsporn in einem Fuchsfell auf dem Boden, was er fortan hinter sich herzieht – genau wie es Loriot zuerst mit der Schnur und dann mit dem Teppich passiert.
    Wenn man diese beiden Szenen nacheinander sieht, fällt auf, wie Loriot jede Idee von Tati bis zum Exzess überdehnt.
    Was Tati dann allerdings fehlt, ist die sendungstitelgebende Pointe…

  13. Ich finde Geschmatze im Kopfhörer übrigens genau so belästigend, wie Döner-Geruch in der U-Bahn.
    Sollte verboten werden!
    Denk‘ mal drüber nach, Holgi. ;-)

    • Das ist doch Unsinn.
      Die U-Bahn ist ein öffentliches Verkehrsmittel. Ich bin unter bestimmten Vorraussetzungen gezwungen das zu benutzen.

      Wenn dir der Podcast hier nich gefällt, dann lad ihn halt nicht runter, DU DUMME SAU!

      • Holgis Ruf nach mehr Gesetzen hörte sich in meinen Ohren auch sehr befremdlich an, aber vielleicht liegt es auch einfach daran, dass in den Kleinstädten, in denen ich bisher wohnte, die Welt einfach etwas friedlicher ist als in Berlin. In unseren Bussen oder Bahnen eine härtere Linie als bisher zu fahren, bewirkte wahrscheinlich nichts, weil man einfach sehr viel investieren müsste, um relativ wenig zu erreichen. Ich kenne Berlin nicht, aber vielleicht herrschen da wirklich inzwischen Zustände, dass man da nicht mehr auf die Hirnaktivität der Leute vertrauen kann, sondern mit der Keule für mehr Benehmen sorgen muss.

    • Da Du NSFW hörst, unterstelle ich Dir, dass Du Holgi und Tim hören möchtest und dabei in Kauf nimmst, dass die beiden einiges veranstalten, was Dir nicht gefällt. Du hörst also Holgi trotz seines Geschmatzes. In die U-Bahn gehst Du nicht, weil Du mit hunderten durchgeschwitzter Aggros in eine Metallröhre durch die Gegend schaukeln und wissen willst, was die sich gerade in den Bauch stopfen. Eine U-Bahn ohne eine einzigen Passagier außer Dir wäre also völlig in Ordnung, während NSFW ohne Holgi kein NSFW wäre.

      Im Übrigen stört mich Dönergeruch überhaupt nicht, sondern regt mich eher an, nach der U-Bahn-Fahrt den nächsten Imbiss aufzusuchen.

      • Solange es keine dokumentierte zuverlässige Technik gibt einen Döner zu essen ohne sich total volzusabbern brauchen wir darüber gar nicht reden.
        Wenn es diese Technik gibt, sollten Döner mit Beipackzettel verkauft werden.

        PS: Ich liebe Döner. Leider gibt es hier vor Ort keine gescheiten.

        • Einfach nicht so viel Sauce bestellen. Die tropft dann runter. Dann unbedingt gleichmässig von links nach rechts und wieder zurück essen. Pommes sind igitt im Döner, wie auch im Dürüm, die fallen nämlich raus und sind ungesund. Dann unbedingt, UNBEDINGT, Servietten mitnehmen und zwischen den Plastiksack und die Alufolie legen.

          So, die Indikationen, Gegenindikationen und Nebenwirkungen erspare ich mir hier, das wäre bei einem Döner ja wirklich unappetitlich.

    • Teetrinker und Weintrinker haben, wie alle Connaisseure, selbstverständlich Recht(TM). Noblesse oblige. Und wir Banausen haben was zu lachen. Ansonsten wieder viel gelernt heute: Döner müssen mit Beipackzettel verkauft werden und Holgi muss zur Umerziehung aufs Land!

  14. Holgi, Holgi, wie kann man bloß so von sich selbst eingenommen sein?
    Ist dir schon mal aufgefallen, dass du alle, die nicht deiner Meinung sind, als weltfremd, dumm oder verblendet siehst?
    Es gibt auch Leute, die anders denken als du, die aber trotzdem durchaus in der Lage sind, selbständig zu entscheiden, wie sie leben und arbeiten möchten.
    Es liegt nicht immer daran, dass diese Menschen im Gegensatz zu dir ein „verbogenes Weltbild“ haben und einfach zu dumm sind, zu erkennen, dass nur das richtig ist, was du machst. Fürchterlich.

    Ich werde nsfw in Zukunft nicht mehr hören. Schade, denn Tim mag ich wirklich gerne (auch wenn mich seine Lobhudeleien über Apple auch nerven) aber du bist langsam wirklich nur noch sehr schwer zu ertragen.

    • Das absolut sensationell Geile daran ist ja, daß Du hierher kommst und die Welt davon unterrichtest, daß Du AB JETZT kein NSFW mehr hören wirst. Wohl, weil Du Dir davon entweder erwartest, daß der so sehr von sich eingenommene Holgi nach Lektüre Deines Kommentars schlagartig zur Besinnung kommt; oder daß die anderen Hörer Deine Zeilen lesen, „Ach stimmt, der Typ hat ja sooo Recht!“ denken und fortan diesen Podcast meiden.
      Falls ich komplett falschliege, darfst Du Dich hier gern melden. Aber Vorsicht: Ich werde Deine Kommentare ab jetzt nicht mehr lesen!!1!1

      • Vielleicht wollte er auch einfach nur noch ein Feedback geben, bevor er geht, denn offensichtlich ist ihm der Podcast nicht egal. Das finde ich fair.

        Ich würde es zwar nicht so krass formulieren, aber ich finde schon auch, dass Holgi bisweilen dazu neigt, Leute mit einer anderen Sichtweisen in Schubladen zu stecken. Kurios ist dabei, dass er sich da nicht selten von Verhaltens-/Herangehensweisen bestimmen lässt, die er selbst besonders kritisiert.
        Allerdings wäre Holgi nicht der Holgi, den ich so gern höre, wenn er nicht so wäre. Kaum einer kann sich so unterhaltsam über Dinge aufregen und einfach mal kompromisslos seine Meinung darlegen. Und zum Glück erwähnt Holgi auch ab und zu, dass er sich dessen bewusst ist, dass er Dinge öfter falsch einschätzt/darstellt, wenn er sich erstmal in Rage geredet hat und dass er durchaus an eine Perspektive aus seiner Lebenswelt heraus gebunden ist.

  15. Na nu kommt mal wieder runter….
    Ja, Holgi und Tim haben ihre Vorlieben, Fehler und Reizthemen.
    Beim Thema Apple und aktuell bei Tims Ansichten zum Thema Schlaglöcher habe ich mir auch stellenweise an den Kopf gefasst.
    Na und ?
    Genau weil die beiden starke und kantige Charaktere sind ist es doch so unterhaltsam wenn sie beide ihre Weltbilder voreinander ausbreiten und uns zuhören lassen.
    Für unanstößiges, inhaltsleeres, politisch korrektes akustisches Rauschen empfehle ich die Phoenix Übertragungen aus dem Bundestag, sind auch ähnlich lang…
    Und für einen saftigen Holgi Esoterik Rant nehme ich jederzeit locker 10 min Apple Lobhudelei in Kauf ;)

    • Naja, vielleicht bist du ja immer mit Holgi einer Meinung. Dann bist du sein Freund. Hast du eine abweichende Meinung, bist du ein Dummkopf, ein verblendeter Idiot oder ein weltfremder Nerd.

      • Ja, wenn du politisch am extremen Rand zuhause bist oder Homöopathie mit Medizin verwechselst wirst du in eine Schublade einsortiert und mit unschönen Worten bedacht.
        Aber ich bezweifle dass bei eine abweichende Meinung z.b. beim Thema Riesling diese Worte fallen.
        Daher mal den Ball flachhalten.
        Es ist ja nicht so dass ein heftiger Tourette Anfall unterwegs ist nur wenn du Riesling nicht magst ;)
        Tu uns allen inkl. dir und Holgi doch mal einen Gefallen und ruf ihn bei der Lateline an, ich bin mir ziemlich sicher er wird gerne diskutieren.
        WENN du Argumente hast, ohne wirds haarig.
        Aber so ist das Leben.

        • Naja, Holgis Ausbrüche sind nicht unbedingt das, was ich unter einem sachbezogenen wissenschaftlichen Diskurs verstehe, zumal er für viele seiner Thesen den Beleg schlicht schuldig bleibt. Die Behauptung, jeder, der arbeite, bekäme mehr Geld als jeder, der nicht arbeite (und nicht von Zinsen lebt) wiederholt er zwar mehrfach, aber er belegt sie nicht. Man muss also nach guter Netzbürgersitte selbst recherchieren. Dafür höre ich ihn aber auch nicht. Sein Ausbruch über die FDP ist einfach höchst unterhaltsam und ich stimme ihm zu, selbst wenn er in meinen Augen das entsprechende Plakat überinterpretiert. NSFW ist eine internationale Unterhaltungsgala, nicht mehr. Tim und Holgi verkünden keine endgültigen Wahrheiten, und wir sollten sie nicht in die Position von Heiligen drängen. Sie reden im Durchschnitt genau so viel Unsinn wie jeder von uns, aber sie sind dabei so unterhaltsam, dass zumindest ich jede Sendung mehrfach durchhöre.

  16. Ja, der Holgi hebt leider immer mehr ab. Und das trotz zunehmender Schwerkraftwirkung.

    Viel schlimmer ist es jedoch, wenn die Mehrzahl der Hörer sich von diesen Apple-Fanboys beleidigen lassen muss!

  17. „Your comment is awaiting moderation“

    Klar! Kaum kommt hier mal negative Kritik, schon wird die Zensur/Moderation eingeschaltet! Vermutlich gehen dann auch mal wieder kritische Beiträge „aus Versehen“ verloren. So kennt man Pritlove.

  18. Wieder eine gelungene und kurzweilige Sendung – Danke dafür!

    Allerdings musste ich bei Holgis Aussagen zu den Artikeln über Steve Jobs Rücktritt schon arg den Kopf schütteln (Stichwort: Was machen die denn, wenn der stirbt – rasten di dann komplett aus“ „Religion“ etc..)

    Darum, liber Holgi, bekommst du jetzt einen virtuellen Tritt von mir :) Mööönsch, du als alter Medienmann musst doch ganz genau wissen, dass alle großen Blätter schon lange die Nachrufe anlässlich Steve Jobs‘ Ableben fertig in der digitalen Redaktionsschublade liegen hatten. Damit, dass er NICHT mit den Füßen voraus aus der Firma getragen wird, hat wohl kaum jemand gerechnet… also, schnell die Nachrufe vorgekramt, Todesmeldung raus, Tim Cook rein, noch ein bisschen umformuliert, und schnell wurde aus „Als Mensch war er…“ ein „Als CEO war er…“
    Darum hatten so viele der Artikel diese auffallend seltsame Tonalität, aber so gehts eben zu in den Redaktionsstuben, leider.

  19. Euer Linux/Windows-Bashing war echt anstrengend. Ihr kolportiert größtenteils unreflektiert falsche Vorurteile und versteigt euch damit zur Überheblichkeit.

      • Ich muss zugeben, dass ich an meinem Linux viel „herumschraube“ und dementsprechend manchmal Probleme kriege, die ein nicht-Nerd nicht lösen könnte.

        Aber das Ubuntu 10.10, was ich im Moment habe (gibt schon eine neuere Version) ist auch für Leute interessant, die einfach nur arbeiten wollen.
        Die Installation ist genauso einfach wie für Windows (solange man kein Dual-Boot einrichten will – Das kriegt man mit Hilfe aus dem Internet aber auch hin.) Man kann auch sofort mp3s und Flash benutzen, hat Internetzugang und der Drucker funktioniert (was früher anders war).
        Der Umgewöhnung für das Benutzerinterface von Windows/OS X nach Linux ist nicht drastischer als nach OS X/Windows, oder von WinXP nach Win7.
        Die aktuelle Version des Benutzerinterfaces von Ubuntu unterscheidet sich stärker von Windows/OS X aber Linux Mint ist immernoch sehr ähnlich zu Windows.
        Ein kleiner Vorteil gegenüber Windows ist, dass es automatische Updates ohne Neustart gibt und dass man keine Anti-Virus Software kaufen muss (bei Macs kenn ich mich nicht so aus).

        Man muss heutzutage keine Programme mehr kompilieren können oder Kommandozeilen-Experte sein.

        Linux auf dem Desktop ist vielleicht nicht so ausgereift wie OS X aber weit entfernt von „Scheiße“. Firefox und Open/LibreOffice sind für normale Anwender genausogut wie der Internet Explerer und Microsoft Office.

        Vom Tim lass ich mir Kritik gefallen, aber die Argumentation von Holgi ~“Ich hab vor 3 Jahren mal Linux ausprobiert und es war Benutzerunfreundlich und deshalb wird es immer so sein.“ sollte seinen eigenen Ansprüchen an Rationalität nicht genügen.

        • Noch ein prinzipieller Unterschied des heutigen Linux vom alten Linux: Früher haben Hobby-Programmierer Benutzerinterfaces entweder an der zu Grunde liegenden Technik orientiert designed (Nerd freundlich) oder Windows und Macs nachgeahmt.
          Heute machen das auch Leute, die eigene Visionen haben – mit dem Benutzer im Mittelpunkt – und die für ihre Arbeit bezahlt werden.
          (Irgendwie war mein Kommentar ziemlich lang. Tut mir Leid für diejenigen denen die Argumente schon bekannt waren.)

      • Jupp — kann durchaus von sehr positiven Erfahrungen mit Ubuntu berichten !!

        Habe das Betriebssystem bei vielen Laptops von Menschen eingerichtet, die vorher nur mit Windows gearbeitet haben und auch bei älteren Personen. Alle kamen bisher nach einer kurzen Einführung ( ca.2 Stunden) mit der Umgebung und den Funktionen klar.

        Die Oberfläche in sehr Benutzerfreundlich und auf Ergonomie wird an allen Stellen Wert gelegt. Mehrere Monitore und alles mögliche geht über den GUI einzustellen und an die Konsole muss niemand mehr ran.
        Über den Paket-Manager ist alles integriert und es müssen sich nicht irgendwelche „unseriöse“ „exe“ Dateien runter geladen werden ;)

        — Der Unterschied zu Apple ist aber — wenn ich es trotzdem möchte, dann finde ich unter http://Ubuntuusers.de schnell eine gute Anleitung wie ich alles machen kann was ich möchte und da sind auch viele Leute die immer nett helfen ;) und alles ist halt KOSTENLOS ^^

        Und ich kann für 400€ locker einen guten aktuellen 64BIt Architektur Laptop aufbauen, der alles kann was man sich nur vorstellen kann und super bedienbar mit LINUX funktioniert !

        — das soll mal jemand mit einem Apple Produkt versuchen — da bezahlt man locker das 4 Fache für die gleiche Leistung ! das kann man schön reden wie man will

        — Apple ist halt Indikator für Menschen mit denen man oft nichts zu tun haben will, weil sie in der Wahrscheinlichkeit erhöht oft ein Ego-Problem haben ;)

        und das hat schon bissel in der Bullshit Region weh getan, wenn ihr so unreflektiert über Apple schwärmt und dabei vergesst zu erwähnen, das zwar Apple am billigsten Produziert, aber ihre Zulieferer auch dafür bekannt sind, das die Mitarbeiter die höchste Selbstmordrate haben … ^^

        http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/selbstmord-serie-bei-apple-partner/3444528.html?p3444528=all

        http://www.wiwo.de/unternehmen-maerkte/foxconn-mitarbeiter-duerfen-keinen-selbstmord-mehr-begehen-465439/

        http://www.heise.de/tp/artikel/32/32698/1.html

        http://www.welt.de/die-welt/wirtschaft/article7815773/Zwoelfter-Selbstmord-bei-chinesischem-Apple-Zulieferer.html

        Ich weiß nicht ob das die Zukunft ist, in meinem Universum ist das eine Zukunft die ich nicht haben möchte ….

    • aber mit einem hat tim absolut recht: linux ist von nerds fuer nerds.

      und kein linux-nerd sieht niemals nicht auch nur annaehernd ein, dass ein 08/15-user mal vor einem linux-rechner sitzen koennen sollte, und eine bedienbare benutzerschnittstelle vorfindet.

      und ganz schlimm ist die update-philosophie! grauenhaft! da denkt sich ein programmierer in seiner nerd-phantasie was aus, was er in einer neuen version neu/anders/besser/wasauchimmer machen will, und nach einem update sitzt der user dann davor, und fragt sich, warum ploetzlich die normalsten dinge nicht mehr funktionieren…

      deshalb habe ich als linux-benutzer meinen eltern einen mac aufgeschwatzt, und tue das auch bei den meisten anderen, die mich fragen…

      der einzige, der in der linuxwelt ein gespuer fuer die belange des benutzers hat, ist imho marc shuttleworth mit seinem ubuntu-gedoens…

      • Das Argument mit der angeblich nicht für Unbedarfte geeigneten Benutzerschnittstelle wird immer wieder gebracht, erklären konnte es allerdings noch niemand. Es gibt doch inzwischen sehr viele Leute, die auch unter Windows Open Source Software wie Firefox, OpenOffice/LibreOffice, Gimp oder diverse Messenger einsetzen. Worin genau soll denn dann der Unterschied bestehen? Es tut mir leid, aber wenn jemand nicht in der Lage ist die Transferleistung zu erbringen, dass bei Linux der Start-Button ein anderes Logo hat oder sich die Buttons, um ein Fenster zu schließen/maximieren/minimieren, jetzt links statt rechts befinden, bei dem frage ich mich schon, wie er es jeden Morgen schafft sich selbstständig die Schuhe zuzubinden und den Weg zur Arbeit zu finden. Und wenn man sich etwas Zeit nimmt, um Fehlermeldungen oder ähnliches tatsächlich einmal zu lesen, und nicht wie bei vielen Windows Usern einfach wegzuklicken und es schafft Google oder eine andere Suchmaschine seiner Wahl zu bedienen, findet man auch genug leicht verständliche Anleitungen für Linux. Aber heutzutage sind ja anscheinend die meisten zu faul oder zu unfähig, mehr als drei Sätze am Stück zu lesen…

        Just my 2 cents

        • Vielleicht liegt es an der Intelligenz einer Frau, die den Blödsinn den wir Männer machen schon lange nicht mehr in Frage stellt. Dafür macht sie einfach alles entgegen ihrer Erwartungshaltung und dem logisch Richtigen – und damit kommt sie immer gut durch.
          Nur so eine Idee. :-)

          P.S. Linux auf dem Weg zur Benutzerfreundlichkeit ended in der zuletzt gesehenen Diskussion beim Gnome Desktop? Wirklich?

    • Was gibts eigentlich noch an Windows auszusetzen? Davon war im Podcast nichts zu hören.

      Zu viele Abstürze, zu hässlich, zu langsam, Programme haben meist eine schlechtere Qualität, benutzerunfreundlich..?
      Könnte ich alles nicht nachvollziehen. Aber vielleicht übersehe ich ja auch etwas. Für mich ist es deutlich geeigneter als OS X.

      Übrigens das mit den 90% Marktanteil könnte eventuell daran liegen, dass es kaum noch Leute gibt, die sich so teure Rechner kaufen. ;)

      • egal wie toll OSX vom bedienen her sein mag, was Apple Jünger gerne verschweigen, ist dass OSX seit Jahren konstant das System mit dem meisten bekannten Sicherheitslücken ist und Apple sich auch für echt krasse Probleme gerne mal Monate zeit lässt.
        (Dinge wie „User kann Admin rechte bekommen“, oder „Programme aus dem Netz heraus starten“)

        Solange dieses Situation anhält, braucht man als Windows oder Linux User mit Sicherheitsbedürfnis sich gar keine weiteren Argumente zu OSX anhören.

    • Ich bin ja sonst jemand, der das genauso sieht, muss aber sagen, dass in dieser Folge Linux nur von Holgi gebasht wurde, wobei gerade er sich nicht über die Borniertheit anderer aufregen sollte.

      Das habe ich auch kurz in meinem Blog kommentiert (Link unter meinem Namen).

      Gerade Mac OS X Lion, Windows 7 und Gnome 3 zeigen, dass die Benutzeroberflächen immer stärker konvergieren und dass die Unterschiede stark verschwimmen. In Summe bleibt es dann nur eine Philosophie-Frage.

      Für mich ist es aus verschiedenen Gründen Linux, aber ich kann auch „die Anhänger der dunklen Seite der Macht“ verstehen. :-) (Smiley bitte beachten).

    • Ich schließ mich mal dem Reigen der Erfahrungsberichte mit Linux an:
      Ich bin alles andere als ein Nerd, komme aber mit Ubuntu sehr gut klar. Updates und Softwareisntallationen sind super überschaubar und vor allem zentral geregelt. Das ist gerade für einen unbedarften User sehr benutzerfreundlich.

      Was mich allerdings manchmal stört, ist, dass man als einigermaßen Interessierter Nutzer nur schwer ein Problem lösen kann, weil für mich nicht durchschaubar ist, was da genau passiert. Allerdings bin ich mir auch nicht sicher, ob das nicht einfach nur an meiner Windows-Sozialisation liegt (Gewohnheit und so). Da wäre es dann hilfreich ein Nerd zu sein, der gar keine richtige Benutzeroberfläche braucht.

      Das eigentliche Problem von Linux ist, dass da niemand mit genügend Geld dahinter steht, der Lizenzen kaufen oder mal eben Deals mit Hardwareherstellern machen kann und dass der Linux-Markt anscheinend nicht groß genug ist, dass es sich finanziell lohnen würde, dafür Software zu programmieren.
      Das von Holgi angesprochene Problem, dass man auf Linux keine Filme anschauen kann, liegt ja nicht an Linux, sondern an den Vertreibern von Lesegeräten, die mit bestimmten Softwareherstellern kooperieren, die wiederum daran interessiert sind ein Monopol zu entwickeln. Wenn ich also auf einem Linuxsystem eine DVD in den Player schiebe und der Film sich nicht abspielen lässt, ist das kein technisches Problem, sondern ein rechtliches. Im Grunde verdeutlicht dieses Beispiel sehr gut das Problem von Linux.

  20. Ich muss zugeben ich fand den Schlagabtausch bzgl der Betriebssysteme erst ein wenig anstrengend aber dann am Ende doch einleuchtend. Vorallem der Satz: „Ja aber es geht doch auch um den Menschen der einfach nichts verändern möchte. Der kauft sowas. Nicht jeder möchte alles selber einstellen“
    Da ist mir dann echt ne Glü- Energiesparlampe aufgegangen. Hatte ich vorher noch nie so drüber nachgedacht ^^

    Wobei ich echt irgendwie nirgendwo einen sachlichen, OBJEKTIVEN, Vergleich zwischen den Betriebssystemen finde. (Wobei es ja schon fast Elemente von Fußballvereinen hat. Bäh aber deiner is so scheiße und meiner is toll. Ist halt viel Emotionen dabei und halt alles persönliche Empfindung und persönliche Erwartungen)

    Aber nochmal, der Satz mit dem „Ja aber nicht jeder möchte diese full customization“ (alles paraphrasiert ;) ), der hat mir wirklich geholfen.
    Sehr Erleuchtend, danke dafür :)

    Jetz kann ich das Kreuzzügler Schwert beiseite legen. Da war ich dann iwie.. verblendet^^

    • Tim hat es während der Sendung meiner Meinung nach schön formuliert: Es kommt darauf an, was man von seinem Betriebssystem erwartet. Er schaltet seinen Apple an, er läuft, und darüber hinaus sieht es auch noch toll aus. Wenn es genau das ist, was er will, wenn er sich dabei wohl fühlt, ist doch alles großartig, und es hilft wenig, zu argumentieren zu versuchen, in Wirklichkeit sei er gar nicht glücklich. Ich bin zufrieden mit meiner Linux-Installation, die übrigens auf Anhieb lief (ansonsten wäre sie sofort wieder gelöscht worden), und mir kann auch keiner einreden, das sei alles ganz schlimm, weil die GUI ja so hässlich ist und in Wirklichkeit alles bei Debian geklaut wurde. Es gibt keine guten oder schlechten Betriebssysteme, es gibt nur zufriedene oder unzufriedene Nutzer.

    • Wahrlich, man sollte Apple dankbar sein. Noch vor Kurzem brauchte der urbanisierte Hominide einen möglichst großen Haufen fahrenden Blechs, um seine Artgenossen zu beeindrucken, heute geht das mit viel platz- und energiesparenderen Mitteln. Das schont Lunge und Gehör, und die Jungs sind weg von der Straße.

  21. Mal davon abgesehen, dass ich die Meinung zur Wahlwerbung der FDP uneingeschränkt teile: Ich nehme derart klar artikuliertes Unverständnis für ein Kreuz bei dieser Partei als deutliche Wahlempfehlung wahr, ist sie doch nur unter anderem Vorzeichen formuliert. Da hätte man sich nicht so zieren müssen, mal zu sagen, wen man selbst gewählt hat — oder müsste man dann auf eine Partei weniger schimpfen? Ich kann mir nicht vorstellen, dass Holgi davor zurückschreckt, auf diese Weise Angriffsfläche zu liefern.

    • Der aufmerksame Hörer hat Holgi aber auch schon auf so gut wie jede Partei schimpfen hören.
      Allerdings glaube ich auch, dass er sich da nicht so hätte zieren müssen. Wer diesen Podcast verfolgt und dann trotzdem noch so undifferenziert auf die Welt blickt, dass er sich von Holgi in seiner Wahl beeinflussen lässt, ist sowieso nur totes Wahlvieh, das sich genauso von FDP-Plakaten beeindrucken ließe…

  22. Pingback: Podcast Tipp: NSFW

  23. ich konnte leider drüben bei wrint.de keine kontakt-adresse finden und die kommentarfunktion wollte mir opera auch nicht offenbaren.
    daher würde ich hier gerne etwas für holgi hinterlassen, was ich vor einigen minuten in bristol gefunden habe. ich war mir nicht ganz sicher, ob ich darüber lachen oder weinen soll. im medizinschrank steht wahrscheinlich ein eimer mit globuli und eine große flasche mit tropfen, universal einsetzbar.
    http://www.uhbristol.nhs.uk/patients-and-visitors/your-hospitals/bristol-homeopathic-hospital/

  24. ..mit am besten fand ich den Satz: „Die haben uns was kostenfreies geschickt.“ xD

    Wenn ich die Möglichkeit hätte kurzzeitig Schwerelosigkeit zu erleben, würde ich versuchen etwas zu trinken. Man kennt ja diese Videos, wo Astronauten diesen wabernden, schwebenden Kugeln hinterher schwimmen. Oder irgendwas mit viskoseren Flüssigkeiten (nein, nicht Kotze oder Sperma).

    Diese GoPro-Kamera ist im übrigen auch sehr beliebt bei Hobbyfilmer-Vögeln:

    http://www.youtube.com/watch?v=rIu5B3Fsstg&feature=player_embedded

  25. da der herr klein selbst an seinen gut tagen kaum mehr als licht reflektiert und sich auch sonst beharrlich weigert in das ihm so angemessene korschenbroich zu retirieren um dort den rest seiner tage mit der pantomimischen darstellung eines jägerzaunes zuzubringen möchte ich es mir an dieser stelle angelegen sein lassen den text zu verlinken in dem der begriff des bionadebiedermeiers geprägt wurde.

    http://www.zeit.de/2007/46/D18-PrenzlauerBerg-46

    ps: spießigkeit in allen ihren ausformungen und darreichungsformen hat nie mit bestimmten lebenstilentscheidungen zu tun, sondern immer mit dem unwillen eine andere art des genießens zuzulassen.

    pps: gehe mir einen döner kaufen.

  26. Da war sich wohl jemand nicht ganz im Klaren darüber, dass er mit den drei Themen iOS, Linux und Windows drei _ganz_ heiße Eisen anfasst. Drei _ganz_ heiße Eisen…

  27. Was ist eigentlich aus der großartigen Idee einer NSFW-Folge auf Vinyl geworden?
    Ich finde diese Idee nach wie vor sehr gut – auch wenn es nicht zum klassischem Podcasting gehört :-)

    • Wie wärs mit einer Folge die nur auf Deaddrops verbreitet wird?

      @Tim Für den Parabelflug denke ich an so etwas wie eine Mechanische Uhr. Allerdings gehe ich mal stark davon aus das eine Armbanduhr nicht stehenbleibt, wenn die Schwerkraft wegfällt.
      Ansonsten fallen mir dies „Regenbogenspiralen“ ein die in meiner Kindheit sehr beliebtes Spielzeug waren. Daran könnte man zu zweit die Wellenausbreitung demonstrieren.
      Vielleicht auch irgendein geschlossenes System mit Flüssigkeiten wie ein „Galileo-Thermometer“
      Ich bin auf die Raumzeitfolge dazu schon gespannt.

  28. Angry Samoans-They saved Hitlers Cock
    http://www.youtube.com/watch?v=CmVxqN4rg1c

    so viel zu dem weißen Abschaum (@tim: ist Abschaum verbrannt oder zu unkreativ für die schöne deutsche Sprache… ?) Hätte man bei Zeiten ja auch mal z.B. den ungenannten, aber hier 2009 als „ääääh….äh… der Zyniker“ bezeichneten Goetz lesen können und jenseits von „Weltnetz“ großartige deutsche Sprache kennenlernen dürfen.

    Tut mir leid, aber wer „Loslabern“ zur Wirtschaftskrise und die Wiederentdeckung von „Kontrolliert“ (Bradley Manning) total ignoriert, hat jenseits von nerdtum echt was verpasst.

    http://www.youtube.com/watch?v=BqDv6F9eTHA

  29. Zum OS-Diskussionen: Ich würde mich ja mal sehr über ein Alternativlos/mobilemacs-Meetup, in der Länge von maximal 2h freuen. Schon mal drüber nachgedacht? Schon mal „vorgefühlt“?
    (vielleicht wär’s mit den Leuten vom „warum nicht?“-Podcast auch ganz gut)

    Zum ÖPNV: Ich fand’s schon ironisch, wie Holgi sich _massivst_ darüber aufregt, dass die FDP sich liberal nennt obwohl sie das gar nicht ist; sich selber echt liberal nennt und dann 5min später einen ablässt, dass doch gefälligst das Essens-Verbot im ÖPNV durchgesetzt werden soll. And the kicker: ÖPNV sei privater (!) Raum. Wenigstens übernahm es Tim, dann ein wenig Contra zu geben, sodass man hier in den Kommentaren nicht unbedingt ewige Diskussionen dafür braucht.

  30. @holgi
    1. es ist vom Urgestein T.Ebermann: „die Gruenen sind wie Bananen. Erst gruen,dann braun, dann schwarz.“ Und am Ende stinken sie, moechte man hinzufuegen.

    2. Wahlempfehlung: Irgendwas mit Rentnerpartei. Mal in die Zukunft gedacht.

    3. FDP. Die hatten „nach 45“ die hoechste Ex-Nazi-Dichte.

    4. Nicht immer gleich nach der Polizei rufen, wenn dein Auto mal verkratzt ist!

    cheers
    lf

  31. Mann Mann, Ihr macht mich echt fertig.
    Was sollen die Leute im Zug nur denken wenn mir alle naselang das Pokerface entgleist weil Ihr mal wieder einen Kracher geliefert habt.
    Absolut unvergleichlich.

    Holger, pass auf was du dir mit der Kettensäge wünschst. Verlass dich nicht darauf, dass deine Höher weniger verrückt sind als du. ;)

    Gruesse aus Guildford in England
    Tilman

  32. @holgi Wohne in Österreich – könnte dir also Kaffee besorgen. Schreib aber bitte noch mal kurz wie der heißt und wo man den bekommt.
    Den besten Kaffee gibt es meiner Meinung nach aber aus Hamburg bei Becking: http://ssl.becking-ag.de/shop/
    Hab mich mit Kaffee mal ein paar Jahre intensiv beschäftigt. Wenn du dich für das Thema interessierst könnten wir ja mal bei den Ferngesprächen drüber quatschen..
    Gruß Achim aus Wien

    • Es gibt eine schöne CRE-Folge über Kaffee. Wenn Du in der Lage bist, sie zu hören und danach nicht in den nächsten Kaffeeladen rennst, um Dir etwas wirklich Leckeres zu besorgen, besitzt Du keine Gefühle ;)

  33. Ich höre gerade das NSFW an und überlege zum ersten mal ob ich ausschalten/vorspulen soll. Dieses Elendsgespräch über Apple und Betriebssysteme finde ich grausam. Das ist alles so ein Unsinn. Kann nicht jeder einfach sein Betriebssystem benutzen und die Fresse halten. Jedes mal der selbe Unsinn.

  34. Hmm, das Apple/Windows/Linux-Thema war anstrengend.

    Tim hat zwar immer mal wieder versucht, die Dinge etwas zu relativieren, aber dieses „Linux hat versagt, weil ich es vor ein paar Jahren nicht installieren konnte“-Ding ist nicht gerade reflektierte Kritik.

    Auf das „Es gibt nichts günstigeres als Apple Tablets“ hättet ihr noch weiter eingehen sollen. Rein preislich stimmt das nämlich nicht. Und wenn dann Argumente wie „naja, bei Apple bekommt man ja mehr“ kämen (Achtung, Möglichkeitsform :)), dann befände man sich nicht mehr in einer lösbaren sachlichen Debatte, sondern in dem eigentlichen Punkt all dieser Diskussionen.

    JEDEM DAS SEINE!!!3

    Sorry, aber dass Holgi seine eigene Meinung so verkauft als wäre sie irgendein Naturgesetz, ist ermüdend. Linux hat nicht versagt und auch Windows ist nicht scheiße.

    Ich habe Windows, Mac OS X und Linux jeweils jahrelang benutzt. Für meine tägliche Arbeit. Alles in Allem geht das in allen Systemen ganz gut, aber trotzdem habe ich Apple nach einer Weile wieder aufgegeben, weil ich mich in einem Linux-System einfach wohler fühle. Meine Mutter benutzt inzwischen Linux, meine Freundin benutzt Linux (schon bevor ich sie kennen gelernt habe), ebenso meine Ex-Freundin und in unserer Hochschule benutzen alle im Fachbereich Linux auf den Laborrechnern. Alle kommen damit klar (nur meine Mutter braucht ab und zu mal Hilfe) aber Linux hat versagt, weil Holgi es nicht installieren konnte. Und nach Jahren noch darüber schimpfen scheint produktiver zu sein als
    1) es einfach noch einmal zu probieren wenn’s denn wirklich interessiert oder
    2) einzusehen, dass es einen eben nicht interessiert, dann aber eben auch nicht so ausschweifend Unsinn erzählen.

    Ich halte sehr viel von eueren Meinungen. Tim ist für mich einer der ausgewogensten Menschen im IT-Dunstkreis (die ihre Meinung öffentlich kund tun) und Holgi ist bei den Sachen, mit denen er sich beschäftigt sehr präzise und beharrt auf Fakten anstatt schwammigem Geschwafel. Alles sehr gute Eigenschaften.
    Leider trifft das bei euch beiden zum Thema Apple/Windows/Linux nicht gerade zu. Und sich dann über den Chat lustig machen, der versucht, geäußerte Unwahrheiten richtig zu stellen, muss einfach nicht sein.

    In dem Sinne, einfach mal mehr Tee in die Sendung bringen und entspannen. :)

  35. Ihr solltet:
    noch mehr u. lauter schmatzen!
    und noch viel viel mehr apple/windows/linux Diskussionen führen!
    Warum?
    Weil das lesen der Kommentare noch nie so lustig war wie zu dieser Sendung.
    Bitte mehr davon.
    Gruss aus Dortmund

  36. also tut mir leid aber diese anhaltende Debatte Apple vs. Windows vs Linux ist doch echt anstrengend. Ich finds echt seltsam wie unterschiedlich die Erfahrungen sind, die man so machen kann. Als Apple-User ist man anscheindend mit Windows- und Linux-Jüngern am streiten und ich in meiner „Realität“ hab ständig damit zu tun, – nicht zuletzt in den Nerd-Podcasts – dass mir jeder erzählen will Windows ist doof und nur für DAUs oder für Leute mit schlechtem Geschmack oder whatever…

    Was soll das denn? Ihr wollt Apple, dann nutzt es halt! Ihr wollt Linux? Bitte sehr … Diese Debatten haben echt so einen religiösen Charakter, dass ich es nicht mehr ab kann. Das ist so als ob Katholiken über die Muslime oder Juden oder Evangelikalen usw. redet… I don`t care, believe it or not (use it or let it be)!

    Ansonsten eine sehr launige Sendung … Vielen Dank!

    P.S.: bin ein wenig angetrunken, sonst würde ich sowas gar nicht erst schreiben ;) Lieb euch

    • Ich hoffe, dass du grad nicht evangelikal mit evangelisch verwechselt hast. Ersteres hat nämlich in der Argumentationsstruktur gewisse Parallelen zum Katholizismus ;)

  37. Hallo Tim, hallo Holgi,

    ich höre eure Sendung sonst sehr gerne, aber euer (und vor allem Holgers) unqualifiziertes Geschwafel darüber, wie Linux angeblich versagt hat, war wirklich kaum zu ertragen. Es tut mir wirklich leid das sagen zu müssen, aber die Benutzung von Apple Produkten scheint euch das Gehirn vernebelt zu haben.

    Um mal mit einigen Vorurteilen aufzuräumen: Man kann unter Linux sehr wohl Filme anschauen. Und anders als bei Windows oder MacOS X, die die dafür nötigen Codecs nicht mitbringen, kann man unter Ubuntu einfach ’sudo apt-get install vlc‘ ausführen (oder über das grafische Interface, das auch unbedarfte Nutzer bedienen können) und schon kann’s losgehen. Sogar unter MacOS X ist man auf VLC angewiesen, weil das vollkommen veraltete Quicktime nicht in der Lage ist, mit aktuellen Container Formaten und Codecs umzugehen. Auch ist es sowohl unter Windows als auch unter Linux problemlos möglich, für jede Anwendung die Lautstärke zu regeln — eine Eigenschaft, die viele bei MacOS X schmerzlich vermissen.
    Außerdem ist Linux schon längst nicht mehr kompliziert zu installieren (und war es auch noch nie — auch nicht bei der Kernel Version 0.1 — falls man in der Lage ist einfache Texte zu lesen und zu verstehen). Und falls einem der in einer Distribution verwendete Window Manager nicht gefällt, kann man aus einer Fülle von alternativen WMs auswählen (die, nebenbei bemerkt, auch schon immer den Fullscreen Modus für Applikationen unterstützt haben — anders als bei MacOS X, bei dem dies erst seit Lion möglich ist).
    Während man bei Windows und MacOS X vergeblich einen Compiler sucht, wird dieser bei Linux standardmäßig mitgeliefert und man muss sich nicht mit den Unzulänglichkeiten einer XCode oder Visual Studio Entwicklungsumgebung herumschlagen.
    Anders als bei MacOS X ist es bei Windows und Linux außerdem trivial, jegliche Software rückstandsfrei zu deinstallieren, was bei MacOS X mit Bordmitteln nicht möglich ist.
    Und um auch noch auf den Sicherheitsaspekt eingegangen zu sein: Sogar Windows ist inzwischen wesentlich sicher als jegliche Software von Apple, deren zahlreiche Sicherheitslücken auf jeder Hacker Veranstaltung für Belustigung sorgen.
    Last but not least: eine Linux Installation kostet keinen Cent und schränkt die persönliche Freiheit in keinster Weise ein (und verlangt, nebenbei bemerkt, keine nervigen Keys oder andere obsolete Konzepte aus dem letzten Jahrtausend). Unter MacOS X muss man dagegen für jedes popelige Update Geld bezahlen.

    Ich hoffe, ihr werdet euch in der nächsten Sendung bei euren Linux benutzenden Hörern entschuldigen! Und an Holgi: vielleicht lädst du dir mal einen Linuxer zu wrint ein und lässt dir erklären, in welchen Punkten du überall falsch lagst.

    Viele Grüße,
    ein leicht verärgerter Hörer.

    • »Und um auch noch auf den Sicherheitsaspekt eingegangen zu sein: Sogar Windows ist inzwischen wesentlich sicher als jegliche Software von Apple, deren zahlreiche Sicherheitslücken auf jeder Hacker Veranstaltung für Belustigung sorgen.«

      »Unter MacOS X muss man dagegen für jedes popelige Update Geld bezahlen.«

      … womit du beweist, dass dein einziges Wissen über Mac OS wohl leider nur irgendwelchen Artikeln von Seiten wie chip.de und co stammt und du jenes auch noch mit Stolz und dem Glauben, damit den doofen Mac-Nutzern mal richtig eins reinzuwürgen, ohne jegliche Recherche nachplapperst. Traurig, dass solch ein Hörer dann anderen unqualifiziertes Geschwafel vorwirft.

      • Hallo Marc,

        es gibt keinen Grund hier ausfallend und beleidigend zu werden und sich wie ein kleines Kind aufzuführen, dem man sein Spielzeug weggenommen hat!

        Dass (Sicherheits-)Updates innerhalb eines Releases kein Geld kosten, weiß ich selber. Ich habe mich selbstverständlich z.B. auf Updates von 10.6 auf 10.7 bezogen.

        Wenn du dich informieren willst, warum Mac OS X im Vergleich zu Windows oder Linux immer noch recht unsicher ist, kannst du das z.B. in diesem Artikel tun: http://www.heise.de/mac-and-i/artikel/Schwere-der-Luecken-ist-besorgniserregend-1194782.html (der, wie du sicher bemerkt hast, nicht von Chip stammt). Und wie Apple mit seinen Kunden in Bezug auf Sicherheitsprobleme umspringt, kannst du hier nachlesen: http://www.zdnet.com/blog/bott/apple-to-support-reps-do-not-attempt-to-remove-malware/3362.

        Ein Punkt, den ich noch anfügen möchte, betrifft die Hardware Seite. Es handelt sich bei Macbook (Pros) um gewöhnliche x86 Hardware in einem (zugegebenermaßen) recht ansprechenden Gehäuse. Notebooks ähnlicher Ausstattung bekommt man im Business/Premium Segment anderer Hersteller für etwa ein Drittel oder ein Viertel des Apple-Preises, wie sich jeder selbst leicht überzeugen kann, der einen der Onlinekonfiguratoren diverser Notebookhersteller benutzt.

        Leider gibt es bei Macbook (Pros) auch keine USB 3.0 Schnittstelle, nur einen derzeit leider noch recht nutzlosen Thunderbolt Anschluss mit potentiell eklatanter Sicherheitsproblematik. Auch fehlt ein BluRay Laufwerk, das man trotz des langsamen Rückzugs optischer Medien doch hin und wieder benötigt.

        An Tim und Holgi: Es wäre schon, wenn ihr euch zu meinen Punkten äußern könntet. Einfach nur Draufhauen kann jeder, aber gute Argumente muss man erst finden!

        Viele Grüße,
        ein Hörer.

        • Und dann wäre ja noch opensource.apple.com und der Fakt, dass fast alle billigeren Geräte heutzutage entweder einen quasi-opensource Kernel drinhaben, der von einem Konzern verwaltet wird oder gleich einen echten Linuxkernel drin: Von der Settopbox mit Rückkanal *hust* bis zur Waschmaschine. (jaja, qnx gibts noch und Echtzeitdinger, aber das ist dann schon teure Wahre).

          Zweitens ist es immer wieder interessant zu hören, dass Appleprodukte so viel besser zu bedienen sind. Wenn es so wäre, dann hätten alle Unternehmen schon längst umgestellt, spätestens seit dem Vistadebakel. Das geschah aber nicht. Also gibt es noch andere Aspekte des „Geld verdienens mit Computern“, die nicht mit Ästhetik zu tun haben. Sicherheit z.b. oder Vendor Lockin, auch freiwilliges, weil es nämlich genügend funktioniert.

      • Ein kleiner Nachtrag: Wenn du wissen willst, was am aktuellen Xcode so schlecht ist, kannst du das bei Tim selbst in der aktuellen Mobilemacs Folge nachhören: http://mobilemacs.de/2011/08/mm070-dieser-planet-ist-durchgespielt.html. Dort berichtet Denis von seinen (und denen anderer Entwickler) schlechten Erfahrungen mit Xcode.

        Und noch etwas Generelles: Auch wenn Apple User gerne Open Source Software bashen und als Hobbyprojekte einiger Spinner diffamieren, sollten sie nicht vergessen, dass ihr Betriebssystem Kernel selbst auf der Arbeit dieser Leute, die teilweise ihre Freizeit dafür opfern, basiert: http://en.wikipedia.org/wiki/Darwin_(operating_system).

        @Tim: liest du die Kommentare überhaupt noch? Ich will nicht trollen, ich fand eure Art der Berichterstattung nur unangebracht.

    • och nee echt.
      Der Podcast heißt nicht „wir erzählen hier Fakten mit Anspruch auf Hörerbildung“.
      Das ist doch voll egal, was die beiden für ne qualifizierte Meinung zu Betriebssystemen haben. Ich fand’s in jedem Fall unterhaltsam.

      • Es ist mir auch vollkommen egal, was die beiden für Betriebssysteme benutzen, wenn es sie glücklich macht. Aber das ist noch lange kein Grund, ohne jegliche Fakten über andere Betriebssysteme herzuziehen und dabei die Wissenschaftlichkeit vermissen zu lassen, die Holger sonst so vehement von anderen einfordert.

  38. Experimente für den Parabelflug:
    – Wie verändert sich die Flamme einer Kerze? Geht die Flamme aus, wird sie größer?
    – Herausfinden wie sich die Fallgeschwindigkeit bei doppelter Gravitation verhält.
    – Wie verändert sich das Gewicht von etwas während des Fluges?
    – Wie geht man bei Schwerelosigkeit aufs Klo? ;-)

    Und zum Abschluss noch ein schönes Video zur Einstimmung :-D http://www.youtube.com/watch?v=k2K2swklryI

  39. Wegen den Färöers, ja wird wohl Torshavn gemeint gewesen sein. Hauptstadt und damit auch Hauptanlaufpunkt für Fährlinien. (Hatte auch mal das „Vergnügen“ da mal ein paar Tage zu verweilen.)

    • Ja, denn die höhere Stimme ist eine Folge der höheren Schallgeschwindigkeit (Helium statt Luft) und nicht der Schwerkraft.
      Um es plausibel zu machen. Wäre dem nicht so, so würde sich ja auch die Stimme von Astronauten in der Schwerelosigkeit ändern.
      Gruß

  40. Tim, ich mag Dir gönnen, dass Du inzwischen Deine Käufe von Deinem Interesse abhängig machen kannst und nicht auf das Geld achten musst. Denk aber bitte daran, dass das nicht für alle gilt. Häufig kommt es auf ein paar Euro durchaus an. Und nicht jeder, der sich ein teures iPad abgespart hat, kann sich deswegen allen Content leisten.

    • tja, das ist wohl der preis des erfolgs: jeder hebt halt auf seine weise ab.

      aber solange es mich noch unterhaelt und es keine alternative internationale unterhaltungsgala gibt, hoere ich’s mir auch noch an. eigentlich sogar gerne. und wer will schon political correctness? das waere ja langweilig… :)

  41. Zu Eurer Islandbemerkung: Island hat sich nicht im Internet eine neue Verfassung gegeben. Das Verfahren war zugegebenermassen fortschrittlich, aber auch nicht soweit.
    Es wurde eine Verfassungsversammlung gewählt (aus Leuten, die sich darum beworben haben, Politiker sind das nicht gewesen), die dann Vorschläge von zwei vorhergehenden Bürgerversammlungen (da wurde aus dem Register zufällig ausgewählt und eingeladen) bearbeitet, die dort für wichtig befunden worden waren. Da kamen dann so Themen wie Umweltschutz etc. mit rein.
    Alle Sitzungen dieser Verfassungsversammlung waren im Fernsehen und auch im Internet live zu sehen, das Interesse daran ziemlich gross. Wer wollte, konnte Diskussionsbeiträge und Vorschläge per Email oder auch über die Facebookseite einreichen, allerdings nur mit Realnamen, um Trollereien zu verhindern.
    Dieser Verfassungsvorschlag wurde Ende Juli der Regierung übergeben, die ihn dann dem Parlament weitergegeben hat. Es wird dazu zunächst eine Volksabstimmung geben, bevor das Parlament dann endgültig abstimmt. Hierbei gilt als sicher, das das Ergebnis der Volksabstimmung auch im Parlament kommen wird.

  42. Ich sollte öfter die Kommentare zu den Sendungen lesen. Ist mindestens genauso kurzweilig und lustig wie der Podcast selbst. Und bei diesem Windows vs. Linux-Gebashe kann ich nur sagen, ich nutze beides für vers. Aufgaben, wobei Arch Linux mein Hauptsystem ist, aber es gibt einfach Dinge, da mag ich das eine lieber für und umgekehrt. Was soll der ganze Streit?
    Nutzt das was Ihr möchtet und habt Spaß dabei.

  43. hey tim, isses den möglich streichhölzer mit ins zero-g zu nehmen? den flammen verdanken ihre form unter anderem auch der scwerkraft, und müssten daher ja anders aussehen und sich anders verhalten als hier unten.

    mfg zayc

  44. Lieber Tim, lieber Holgi,

    ich hör euch ja echt gerne, aber in dieser Folge habt ihr euren Hörern echt einiges zu gemutet.
    Dabei hab ich Verständnis dafür, dass man ein Apple Fan ist oder mit einem OS nichts mehr anfangen will, das einen früher enttäuscht hat.
    Aber jetzt kommt der springende Punkt: man sollte, wenn man nicht nach links oder rechts schaut, auch keine ignoranten Aussagen darüber erlauben!

    Dann sagt doch: ich benutz seit Jahren nur MacOS und hab kein Bock auf anderes, da hat doch keiner ein Problem. Aber wenn man sich wie Holgi hinstellt und sagt: ich hab vor x Jahren etwas ausprobiert und es hat nichts funktioniert und behaupte nun , dass sich nichts getan hat, ist das einfach ungeheuerlich.
    Vor allem, wenn es um so etwas profanes geht, wie eine einfache grafische Installation. Das ist seit Jahren kein Problem! Da hättest du energischer protestieren müssen, Tim, denn du weißt sehr wohl, dass das kein Ding mehr ist!

    Tims Aussagen waren teilweise aber auch haarsträubend: „Nur Apple produziert Qualität“ Ähm was? Meinen Apple Fanboys wirklich, alle anderen Hersteller hätten das Ziel billigen Scheiß produzieren?

    „Nur Apple versteht den Markt“ Schonmal von diesem Android gehört, das mit Abstand höhere Marktanteile hat? Wer so Aussagen trifft, hat seit Jahren seine Apple-Scheuklappen nicht mehr abgenommen. Mag sein, dass Apple mehr Durchblick hat, bzw. Apple sich den Markt so formt, wie es Apple passt, aber solche Ganz-oder gar nicht Aussagen sind echt Banane.

    Ich habe fertig.

    • …oh mei liebs Herrgöttle, schmeiß ä bissle Hirn raa..
      ..mich erinnerte dieser unsägliche Disput in der Sendung irgendwie an das berühmte Pfeifen im Walde..ich konnte das auch bei den wenigen Apple-Fans in meinem Bekanntenkreis und in der Berichtersattung teilweise wahrnehmen..irgendwie schimmert da die Angst bei den Fanboys durch, das die Entwicklung dieser Firma vieleicht doch nicht den Weg nimmt, der hier proklamiert wurde..die klamme Angst, daß die Post-Jobs-Ära einmal mehr das Ende dieser Firma bedeuten könnte.. anders kann man sich diese „das muß doch jetzt so weitergehen – egal was sie sagen und schreiben, diese Firma bleibt so erfolgreich und keiner kommt an denen vorbei-Rhetorik nicht erklären..ich finde,da sollten wir aber erst mal die nächsten zwei ,drei Keynotes und deren „Ergebnis“ auf die Verkaufsentwiclung bzw. den Aktienkurs abwarten..wenn sich da mal der Tim nicht zu weit aus dem Fenster lehnt..ich erinnere da an das Deutsche Telekom-Bashing(da sind jetzt viele ehemalige Dauernörgeler jetzt doch wieder Kunde) und die immer daneben liegenden Future Prospects bzgl. der Zukunft von Microsoft in der Fanboy-Scene…die sind immer noch da und werden es vermutlich auch dann noch sein, wenn sich die ewig-pupertieren Goggle-Boys, Amazon und Kassengestell-Bill bzw. dessen Adjutanten den Apple-Kuchen unter sich aufteilen werden…diese Zukunftsvariante ist nämlich ebenso möglich, sitzt doch die geballte Juristenarmada der Konkurrenz schon in den Startlöchern, um irgendwann vor Gericht darzulegen, was wirklich auf dem Mist dieser angeblich so innovativen Firma gewachsen ist (und es wird vermutlich erschreckend wenig sein)..sei es drum, es ist immer unschön, wenn es polemisch wird- soll doch jeder mit seinem System glücklich werden..ich sehe keinen Mehrwert in den Appleprodukten und ein Macbook kann nichts, was ich mit meinem 700 Euro Notebook und einem darauf einwandrei laufenden Windows 7 nicht mindestens genauso machen könnte – nur eben viel günstiger…und Kassengestell-Bill in Redmnd wird sich ein heimliches Grinsen wohl nicht verkneifen können, wenn dreinst Windows 10 vorgestellt wird und sich die Fanboys auf Ebay um die letzten noch funktionieren Netzteile kloppen werden..schöne Grüße..

  45. Kindle: Ich hab mir auch letzte Woche so ein Teil gekauft und muss auch sagen, dass ich das Gejammere von Holgi gut nachvollziehen kann. Der Kindle ist zwar im großen und ganzen ok, aber die Preispolitik des Contents ist derzeit wirklich noch ein schlechter Witz.

  46. Arbeitshypothese: Holgi weiß nach jahrelangem Herumhängen mit Nerds welche Knöpfe er drücken muss, damit die sich mal so richtig hochspulen.[1]

    [1] Kommentare zu NSFW034

  47. Pingback: OS Shitstorm: MacOS, Windows, Linux, iOS, Android

  48. Vor dem Kauf einer GoPro könnte ein Blick auf die Contour HD nicht schaden. Bei der GoPro scheint das Marketing besser zu sein, dafür punktet die Contour bei der Bildqualität. Im direkten Vergleich sind die Aufnahmen der Contour kontrastreicher. In der Post kann man zwar an den Farben noch schrauben, aber das relativ mattschige Bild einer GoPro lässt sich nicht gerade biegen.

  49. Das ist doch höchsten Windstärke 9 hier. Der Kommentarblog zur „CRE Schusswaffen“ Sendung ist die Definition von Shitstorm. (Ist grad nicht erreichbar)
    Ich nutze inzwischen auch Ubuntu. Aber Windows kommt einfach besser mit meiner Steinzeithardware klar. Ich bin nur ein User.

  50. Was mich mal interessieren würde, ist, wo Tim die Aussagen über die Kostensituation von Apple her hat. Ich komme aus dem industriellen Umfeld (Elektrotechnik) und habe da ganz andere Dinge gehört wie z.B. das der Preis des iPads eine Null Kalkulation ist und der Großteil des Ergebnisses über den Content generiert wird. Das die Selbstkosten soviel geringer sein sollen kann ich mir gar nicht vorstellen, da Apple auch zum Großteil über Auftragsfertiger produzieren lässt. Lasse mich da aber gerne eines Besseren belehren.

    Lustige Anekdote:

    Ich war vor Kurzem in einem Meeting mit der Führungsriege der Firma, für die ich arbeite. Ein Externer packte dort sein MacBook Air aus und wurde erst mal eine Runde kräftig ausgelacht. Denn es ist vollkommen unüblich und zu teilen auch verpönt das in der Verwaltung/Business Administration Macs genutzt werden, jedenfalls den Erfahrungen nach, die ich bisher sammeln durfte. Ob das nun gut oder schlecht ist, mag ich nicht beurteilen.

    PS: Wie immer tolle Sendung…. Danke!

    • Die durchschnittliche Marge ist ein Teil der Quartalsberichte. Die liegt bei Apple bei ca. 40%. Das hat sich auch nicht geändert als die iPads sich in diesen Ergebnissen niederschlugen. Wäre das iPad eine „Nullkalkulation“ hätten auch die Quartalsergebnisse sicherlich anders ausgesehen – das hätte dann bestimmt nicht für eine Serie von „Best Quarter Ever“ gereicht.

      Die extrem effiziente Produktion ist _das_ wesentliche Merkmal von Apple derzeit überhaupt. Dass der Rest der Industrie da derzeit nicht mitziehen kann sieht man auch ganz gut an der aktuellen „Ultrabook“-Geschichte im PC-Markt. Intel bietet bereits einen Bonus (!) für Hersteller an, die Geräte wie das MacBook Air produzieren. Allerdings gibt es bis heute keinen einzigen Hersteller, der den 999$ Einstiegspreis von Apple auch nur ansatzweise kontern kann.

      Dass man in Entscheiderzirkeln für ein MacBook ausgelacht wird dürfte eher ein Auslaufmodell sein. Ich kenne genug Berichte wo es genau andersherum läuft.

      • sowenig ich von Apples Software halte, im bereich der Hardware sind sie natürlich weit vorne, auch weil sie durch extrem große Einkäufe öfter mal Preise diktieren können, was man sicher auch nicht nur gut finden muss.
        Und im Bereich von Notebooks sind sie neben den Lenovo Thinkpads einfach die einzigen mit einer ordentlichen Verarbeitungsqualität

      • Hmm sehr spannend. Da fängt jeder Kaufmann an zu sabbern, wenn er diese Zahlen sieht. Hab mir den Quartalbericht mal angeschaut. Eine Vertriebsspanne von ca 41% im Q2 2011 und eine Umsatzrendite von 24%, das ist ordentlich. Leider gibt keine genaue Aufteilung, was Hardware und Zubehör angeht. Dort wird sicher auch eine sehr große Spanne liegen, im Zubehör meine ich.

        Ich sage nur „Gesetz der Massenproduktion“. Gleiche Strategie wie Toyota oder Nikkon fahren/gefahren sind … simple Fixkostendegression und Bedarfsbündelung.
        Das die Bedingungen, unter denen die meisten Produkte gefertigt werden, (Stichwort Foxconn) menschunwürdig und ökologisch fragwürdig sind wird sicher noch seinen Teil dazu beitragen.

      • „Intel bietet bereits einen Bonus (!) für Hersteller an, die Geräte wie das MacBook Air produzieren. Allerdings gibt es bis heute keinen einzigen Hersteller, der den 999$ Einstiegspreis von Apple auch nur ansatzweise kontern kann.“

        Hast du für den Bonus eine Quelle? Was genau meinst du eigentlich mit dem Einstiegspreis, den keiner erreicht? Die Hardware ist doch (bis auf Kleinigkeiten und BIOS) die gleiche wie bei anderen Herstellern, meinst du die Verarbeitungsqualität des Gehäuses?

  51. Ich kann die ganzen Rants hier nicht wirklich verstehen. Insgesamt war die Folge klasse. Ja, mich hat die ganze Mac Lobhudelei und das Win/Linux Geblubber auch etwas genervt, besonders weil Holgi und Tim sich dem Thema ja wirklich recht lange gewidmet haben, und ich persönlich eben eine ganz andere Meinung habe. Aber ich dachte mir eben fuck that shit, hab ein paar Minuten vorgespult und weiter riesigen Spaß am Podcast gehabt.

    @Benjamin
    Der Vergleich zu den CRE Kommentaren zieht nicht, denn das hier ist nicht CRE und will es auch nicht sein.

    Ich freu mich auf die nächste Episode!

  52. Holgi, sinngemäß zitiert: „Wenn die Leute nicht mehr in der Lage sind genug Rücksicht für ihre Umwelt zu nehmen, kriegst du es eben nur noch mit Verboten hin.“

    Aha, zwischen Verboten und Selbstkontrolle gibt es keine Mittel? Hallo? Das erste was mir einfallen würde, wenn ich mich gestört fühle, wäre, einfach mal denjenigen anzusprechen. Dieses Schreien nach Verboten, weil unsere Gesellschaft angeblich so verkommen ist und alle Menschen so furchtbar egoistisch – sorry, aber das halte ich für eine faule Ausrede. Genau wie die „anonyme Großstadt“ eine Ausrede dafür ist, sich nicht mit seinen Mitmenschen auseinanderzusetzen.

    Menschen sind sehr unterschiedlich und es gibt es sehr verschiedene Wahrnehmungen davon, was man anderen Menschen zumuten kann. Es gibt Leute, die sich auch von Übergewichtigen oder küssenden Menschen in der Öffentlichkeit gestört fühlen. Was die einen absolut abartig finden, fällt anderen gar nicht auf. Das ist eine wichtige Erkenntnis, die das Zusammenleben mit anderen Menschen ungemein vereinfacht.

    Wozu braucht man ein Fress- oder Alkoholverbot in der Ubahn, wenn man doch jeden Menschen der unangenehm wird, einfach rausschmeißen kann? In so einem Bus sind haufenweise Menschen, aber keiner kriegt das Maul auf? Das Problem ist ja wohl ganz klar an dieser Stelle und nicht bei fehlenden oder schlecht umgesetzten Gesetzen.

    • Wir reden hier eben nicht mit jedem, schon gar nicht freundlich. „Es ist Deutschland hier.“ ;)

      Mit seinem kleinen Döner-Rant [1:58:28 / 2:00:58] gibt Holgi mal wieder einen herrlichen advocatus diaboli ab. Aber verallgemeinert auf den rücksichtsvollen und toleranten Umgang miteinander, stellt er selbst die entscheidende Frage: „Wie kriegen wir’s denn hin, ohne dass wir anfangen irgendwie Verbieten-und-Bestrafen zu spielen?“

      Sich in Erinnerung zu rufen, dass Menschen verschiedene Wahrnehmungen und Empfindlichkeiten haben, ist schon mal eine gute Voraussetzung. Und miteinander reden könnte bisweilen helfen. Ein weiterer gedanklicher Ansatz: Tim hat in Folge 31 die „Broken-Windows-Theorie“ angesprochen. (Besagt in etwa: Wenn erst einmal eine Scheibe zerbrochen ist, gehen bald noch mehr zu Bruch.) Als ordnungspolitisches Konzept ist das zwar problematisch (das heißt dann „Nulltoleranzstrategie“ – Faschismus, ick hör dir trapsen), aber grundsätzlich ist da was dran: Wenn ein Mensch merkt, dass die anderen um ihn herum Acht geben auf ihre Umgebung und sich respektieren, wird er meist geneigt sein, dies auch zu tun – und umgekehrt.

      Übrigens, wenn jemand auf die „anonyme Großstadt“ verweist, kann das eine Ausrede sein, aber auch das Eingeständnis einer Überforderung oder Resignation.

      • Ein kluger Kommentar, wobei ich finde, dass vor allem das „miteinander Reden“ in Deutschland zu kurz kommt.

        Ich habe mal in einer Strassenbahn im Ausland miterlebt, wie eine steinalte Oma zwei möchtegern „Gangsters“ im besten Flegelalter aber sowas von verbal zusammengefaltet hat, weil sie ihre Füsse auf dem Sitz gegenüber geparkt hatten. Hahaha, das war so geil, die wussten gar nicht, wie ihnen geschieht und haben ganz schnell die Füsse runter und doof geguckt.

        Der Holgi hätte wohl (wie die allermeisten von uns) nix gesagt und dann in NSFW rumgeranted :)

  53. Apple hat einfach mal in meinen Augen ein pseudo elitäres Image.
    Und alleine das geht mir so auf den Sack, dass ich großen Abstand von jenen Produkten nehme.

    „Marge:
    Allgemein ist die Gewinnspanne der prozentuelle Gewinn je Leistungseinheit. Im Handel wird die Differenz zwischen An- und Verkaufspreis als Handelsspanne bezeichnet.“ wiki
    Sie sind angeblich nicht teuer, haben aber dafür 20-30% Marge? Tim wie soll das bitte schön zusammen passen?

    Wenn sie günstig produzieren können, dann werden sie das schon aus PRINZIP nicht günstig weiter verkaufen können, weil der Preis der Produkte macht doch das „Premium“-Segment aus. Das ist doch ein großer Teil ihres Image, dass sich nicht jeder Dödel so ein Gerät leisten kann.

    Gruß

    • Ja, ich sehe die großen Margen von Apple auch eigentlich nur als Beweis dafür, dass sie ihren Kram zu völlig überhöhten Preisen verkaufen. Die Margen haben sie nicht, weil sie besser sind, sondern weil sie teurer sind. Und weil sie die richtigen Jünger haben. Holgi hat sich ja in der Sendung darüber lustig gemacht, dass manche Leute „kein vernünftiges Telefon in der Tasche haben“. Ich denke, ein richtiger Fanboy würde sogar ein Telefon von Steve kaufen, wenn man damit überhaupt nicht telefonieren könnte.
      Immer noch gut:
      http://www.youtube.com/watch?v=KM5Yn1MRaL4

    • „Marge“ ist die Differenz zwischen den Kosten und dem Erlös; das, was man so allgemein als Gewinn bezeichnet.
      Tim liegt da richtig. Eine effiziente Produktion ist eine wichtige Voraussetzung für Gewinne, aber neben den Produktionskosten gibt es auch noch Kosten für Forschung (bestimmt geht da einiges hin), Verwaltung und für die FEHLER und SPINNEREIEN die sich jeder Konzern erlauben können muss, wenn er vorne mitspielen will.

      Und noch eine Frage am Rande: Warum muss sich denn jeder Dödel so was leisten können? Was solle ein 16jähriger mit IPhone und MAC? (…außer posen natürlich.)
      Und noch die Zusatzfrage auf Holgi´s Argumentation zu Betriebssystemen:
      Warum erwartete jemand von mir, dass ich mein Betriebssystem im Griff habe (gelingt mir nicht mehr seit Win 3.11 :-)) ? Soll Auto fahren nur der, der auch Vergaser, Sturz, Ventilspiel…. einstellen und reparieren kann?
      Ich will da einsteigen und fahren!!!!

  54. Thema Parabelflug: Folgende Experimente würden mich interessieren: Die Rotation beliebiger Körper um ihre verschiedenen Raumachsen. Warum z.B. rotiert eine Flasche stabiler um die unsymetrische Querachse als um die symetrische Hochachse. Andere Gegenstände testen.

    Wenn man in Mid-Air impulslos positioniert wird, welche Bewegungen (Rotationen, Richtungsbewegungen) sind ohne abstoßen möglich?

    Wie verhält sich ein Kindergyroskop in 0g?

    Wieviel Rückstoß erzeugt ein weggeschleuderter Tennisball (o.Ä.)?

    Bin sehr gespannt was Du berichten wirst. Auch die medizinische Untersuchung vorher würde mich interessieren. Was Ausschlußkriterien wären etc.

  55. Pingback: Apple und Linux ... - Dirks Logbuch

  56. @Holgi: Was menschenverachtende Aussagen angeht, könnte ich dir mind. eine Stunde lang etwas über Arbeitgeber, Studentenwerk, Firmen und einige andere erzählen. Deinen Aufreger bei den Wahlplakaten der FDP kann ich vollkommen nachvollziehen!

    Diese Folge hat mir super gefallen. Ich hab mir diese Folge gleich zwei Mal angehört. Ihr habt mir eine „schöne Zeit“ verschafft, danke dafür.

  57. Macht mal ne Pause. Ne längere. Ich habe immer öfter den Eindruck, dass aus einer fröhlichen Sabbelei zwischen zwei Freunden immer mehr ein Zwang geworden ist, alle zwei Wochen eine Sendung machen zu müssen. Die Mißstimmung ist stellenweise schon fast greifbar, zugegebenermaßen zwischen Stellen herrlichsten Frohsinns.

  58. Zum Thema Spaltäxte: aus persönlicher und langjähriger Spalterfahrung muss ich sagen diese „Mechanikäxte“ taugen nichts. Die Fiskars ist sehr gut, muss aber oft geschärft werden, und mit dem kurzen Stil weniger für’s Spalten am Boden geeignet.

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  60. Apple koppelt Betriebssystem, Werkzeuge, Oberfläche, den Benutzeraccount mit meinen persönlichen Daten, den Appstore und die Hardware, und lässt es nicht zu eines von o.G. vernünftig separat zu benutzen. Entwicker haben Wegzoll an Apple zu zahlen, wenn sie Software vertrieben möchten.
    Microsoft koppelt Betriebssystem, Oberfläche und Werkzeuge. Meine perönlichen Daten interessieren sie nur bedingt. Software gibt’s überall.
    Linux ist ja bekannterweise nur der Kern, hat also mit „Benutzerfreundlichkeit“ nicht viel zu tun. Android ist ja auch nur ein Linux und trotzdem nicht auffällig schlecht zu nutzen.
    Für die Benutzerfreundlichkeit auf dem Desktop sind die Distributoren verantwortlich, die aber nur im Rahmen der von den Projekten vorgelegten Software handeln können. Ich persönlich finde, dass sie ihren Job nicht schlecht machen.
    Übrigens ist ja auch der Kern von OSX nicht von Apple. Sie hätten statt BSD vielleicht sogar Linux als Kern benutzt, wenn die Lizenz anders gewesen wäre.
    Insofern war die ganze Diskussion furchtbar oberflächlich.

    Allerdings ist Usability ein durchaus interessantes Thema.

  61. Pingback: Bionade-Biedermeier | Tobias Pfeiffer

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  63. Du suchtst nach Ideen für den Parabelflug?
    Nimm außer deinem „Diktiergerät“ nichts weiter mit!
    Jegliches selber rumexperimentieren lenkt nur ab.
    Guck zu was die anderen machen und Berichte darüber was du siehtst, wie es dir geht und was man so empfindet.
    Wenn du wirklich was experimentiern willst: Versuche dich der Schwerelosigkeit zu widersetzen.
    Gruß
    Mat

  64. Pingback: Vielen Dank für nichts: Besser Online 2011 | Floyboy

  65. Mich würde ernsthaft mal eine Diskussion mit *sachlichen* Vertretern des jeweiligen Software-„Lagers“ interessieren. Vor allem sollten sie alle schonmal mit allen 3 Systemen gearbeitet haben.
    Bei einer so entstehenden Diskussion ließen sich vielleicht wirklich mal einigermaßen objektiv, die jeweiligen Vor- und Nachteile von Apple, Windows und Linux herausarbeiten.

  66. Pingback: Meine aktuellen Lieblingspodcasts … schreibt eure noch drunter… > gehört! > www.jens-stratmann.de

  67. Wenn man mal eine Axt braucht liegt man bei Fiskars gold richtig. Mein Vater ist stolzer Besitzer der 72cm Version und wenn man diese einmal in der Hand gehabt hat möchte man keine andere mehr benutzen.

    Der Griff ist sehr angenehm zu greifen und extrem rutsch fest. Die Verarbeitung ist wirklich hochwärtig so das man bedenkenlos m³ um m³ Holz hacken kann. Alles in allen eine sehr gelungen Axt die dem Holz mit minimalen Kraftaufwand das fürchten lehrt :)

  68. Tim, Du hast Dich doch beschwert, dass Deine Podcasts nicht im iTunes – shop hervorgehoben werden.
    Mhh – NSFW + mobillMac + CRE sind unter „Topaktuell“ und im header.

    Könntest Du Dich mal über die Preise (und nicht nur über das frühe Anspringen des Lüfters) der Mac´s beschweren? Bei Deinem offensichtlichen Einfluss werden die Dinger dann vermutlich 100 – 200 € billiger :-)

    Ich bin gespannt darauf, von Deinem Parabelflug zu hören.

  69. Das wahre Problem hinter den ganzen OS-Diskussionen ist doch, dass es einerseits kein vernünftiges OS gibt, andererseits die meisten User keinen Plan haben, worauf es ankommt (sonst gäbe es ein vernünftiges OS).

    Eines ist zugenagelt und elitär, ein anderes elendes Gefrickel, ein weiteres ein Wunder an (In)effizienz vor dem Herrn.

    Das Problem mit der Urteilsfähigkeit:

    Win7 wird von manchen über den Klee gelobt, weil es jetzt auch Eye Candy liefert, wobei die gegenüber XP durch extrem umständliche Menügliederung viel schlechtere Usability geflissentlich verschwiegen wird. Aber sie haben sich ja etwas bei Axxxx abgeschaut, muss ja gut sein (egal wie mies implementiert)!
    Dann wird Linux wegen Ubuntu gehyped (wohl eher wg. gnome).

    Betrachtet man das alles, geht es immer nur um Eye Candy. Das ist widerlich, denn weniger ist hier mehr. Ein richtig vernünftiges OS beschränkt sich nach der Installation aufs Wesentliche und bietet keine Live-Services oder sonst irgendwelches Marketing-Gelumpe! Es hat auch keine Tasks auszuführen, von denen der User nichts wissen kann! Es hat auch nicht im Hintergrund irgendwelche Performance-Daten und sonst irgendwelchen Logging-Kram auf die Platte zu schreiben, sodass ein Notebook nie die Platte abschaltet (Win7), auch hat es kein Journaling-Vodoo auf der Platte zu rödeln (Ubuntu), solange man keine Dateioperationen vornimmt, auch hat es nicht ungefragt das Netzwerk abzuscannen. Ich könnte die Liste der „don’ts“ ewig fortführen …

    Hiermit spreche ich sämtlichen IT-Autoren der Journaille die Kompetenz ab, denn verfügten sie auch nur über ein Fünkchen davon, so würden sie sämtliche Betriebssysteme in der Luft zerreißen. Es mangelt schlicht an Wettbewerb. Kritiken werden an falscher Stelle oder für falsches angebracht.

    Noch nie habe ich treffende Kritiken über mangelnde Effizienz, mangelnde Übersichtlichkeit oder unlogische Struktur der Menüs, unnötige Hintergrundtasks, geisterhafte Automatismen im OS ohne Wissen des Users, mangelhafte Desktop-Search-Dienste, Dateihandlingfehler (bis zum Datenverlust, Unlogik, Ineffizienz, Unbrauchbarkeit beim Kopieren) in Dateimanager (Explorer & Co.) gelesen oder gehört.

    Dass ein Explorer jegliche Kopiervorgänge abbricht, sobald er bei der ersten durch ihn nicht-kopierbaren Datei angelangt ist und dem User nicht sagt, welche 345 Dateien von den 897 nun nicht kopiert werden konnten, scheint bis heute niemanden zu interessieren. Oder allein die Inkonsequenz, dass das OS sehr wohl beinahe beliebige Dateinamen von wahnwitziger Länge anlegen kann, welche der Explorer dann nicht mehr lesen kann (was ohne Rettungstools zu Datenverlust führt), das hat zigtausende IT-Journalisten nie interessiert.

    Auf solche Eigenschaften (die hier nur exemplarisch gemeint sind) kommt es aber an, stattdessen erlebe ich allerorts nur plattes Bashing auf allen Fronten, Hirn einschalten!

    Ein gutes OS kennt keine Kacheln, Apps, Bibliotheken und sonst welches Zeugs, sondern schafft Vertrauen, indem es stets nur das tut, was man von ihm erwartet und was man wissentlich ausgelöst hat. Dann halten auch Akku, HD, und die Umwelt wird geschont. Es gibt ja noch nicht einmal einen Dateimanager mit GUI, dem man Kopiervorgänge tausender Dateien unfallfrei anvertrauen könnte.
    (Ich weiß sehr wohl, dass mich jetzt einige für dumm halten, weil sie mir unterstellen, dass ich ihr Lieblingstool xyz nicht kenne, womit das geht. Aber das ist die falsche Perspektive bzw. resultiert daraus, das Problem auch nicht verstanden zu haben.)

    Mein Fazit: Jedes existierende OS ist Müll.

    • Aber du kennst alle Betriebssysteme bis ins letzte Detail und weißt alles besser als die anderen, oder? Deine Äußerungen lassen mich eher auf das absolute Gegenteil schließen.

      „auch hat es kein Journaling-Vodoo auf der Platte zu rödeln“
      _Jedes_ moderne Betriebssystem benutzt Dateisysteme mit Journaling! Wahrscheinlich benutzt du noch DOS mit FAT und kennst das daher einfach noch nicht…

      „geisterhafte Automatismen im OS ohne Wissen des Users“
      Glaubst du auch noch an den Weihnachtsmann und den Osterhasen?

      • Lieber „Ein Hörer“, hier ist der (wohlwollend gemeinte) Beweis für die Trollhaftigkeit deiner Aussage:

        Deine Argumentation, man dürfe Verbesserungen an bestehenden Verhältnissen nicht fordern, weil jeder, der es fordert, naiv wäre (weil er es nicht wüsste), impliziert einen logischen Widerspruch, weil sich gerade seine Forderung in der Erkenntnis über die Verhältnisse begründet (sonst hätte er ja seine Forderung nicht auf diese Erkenntnis stützen können).

        q.e.d.

        Es mag ja sein, dass du gerne ein OS hättest, welches deine CPU-Zeit und die HD-Mechanik maximal auslastet (dem aktuellen Trend entsprechend).
        Ich stehe eher auf einen minimalistischen Ansatz, bei dem ich zusätzlich aktivieren kann, was ich benötige und verstanden habe (KISS), was ich aus Gründen von Sicherheit, Leistung u. Stabilität zur Forderung erhebe.
        Das entstammt aber einem Erkenntnisprozess, es hat also mit Wissen über OS-Praxisdetails wenig zu tun.
        Also ist es in diesem Zusammenhang egal, ob ich überhaupt weiß, wie ein OS funktioniert (es könnte aus Zahnrädern gebaut sein).
        Vielleicht kommst du noch dahinter, was es mit dieser Form von Abstraktion auf sich hat, jedenfalls wünsche ich es dir von Herzen ;-)

  70. Kann man mit schneller gespielten Videos bei Youtube die GEMA-Scannung umgehen und so Musik verbreiten, die der Hörer eben nur rippen und langsamer rechnen muss? Wäre natürlich andersrum besser…

  71. Pingback: Flattr-Charts September: Erstmals mehr Klicks – und der Papst hat es bewirkt… » YOUdaz.com

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