NSFW098 Publikationspromiskuität

Nach langer, langer Zeit hat es Holgi mal wieder in die Metaebene geschafft und so gibt es eine neue Ausgabe des vollkommen aus der Mode gekommenen, ehemaligen Gala der Extraklasse und Superlative. Herausgekommen ist eine Sendung mit 95% weniger Hitler und 100% weniger Trinkflaschenkunde, 30% mehr Unterhaltung und die generelle Infragestellung prozentualer Angaben. Wir wünschen viel Spaß.

Dauer: 3:05:40

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46 Gedanken zu „NSFW098 Publikationspromiskuität

    • Exakt deswegen habe ich wohl sehr viel mehr Vertrauen in die PARTEI als Holgi. In Reykjavík hat es gut funktioniert, und die “Beste Partei” hat kostenlose Handtücher in allen Schwimmbädern und ein drogenfreies Parlament gefordert. (Sie haben mit diesem Programm gewonnen und den Bürgermeister, einen Comedian, gestellt!)
      Und ihr Wahlwerbesong war besser:
      https://www.youtube.com/watch?v=xxBW4mPzv6E

  1. Endlich wieder da! Ich hab noch noch nicht durchgehört, aber kommt ihr jetzt wieder öfters gemeinsam? Äh, ich meine natürlich, findet NSFW nun wieder öfters statt?

  2. Ich kann die Glorifizierung der Apple-Läden nicht nachvollziehen. Meiner Erfahrung nach schädigen zumindest die Läden in Deutschland dem Ruf der Marke.

  3. Zum Thema “Berühmt Sein”:
    Tatsächlich hat der Herr Jauch hier in der Gegend eine Ferienwohnung, man sieht ihn öfter mal beim Einkaufen. Von dem kurzen erblicken konnte der das auch ziemlich ungestört.

  4. In der Schule Aktenkoffer? Das hör ich zum Ersten mal. War das ein lokaler Trend in Deutschland als Ihr zur Schule gegangen seid? Meine ganzen Mappen hätten auch gar nicht in einen Aktenkoffer gepasst. Ich hatte auch auf der Uni meinen Rucksack.

  5. Ich denke, dass das stressfreiste Ergebnis der Brexit-Verhandlungen wäre, wenn am Ende ein Vertrag steht, wo der Wiedereintritt der UK am Tag nach dem Brexit garantiert wird. Und ab dem Tag existiert keine Sonderregelung mehr mit UK. UK hat dann den Status eines Neumitglieds

  6. Zum Verriss gegen Ryan-Air:
    Bin mehrmals mit RA nach London geflogen. Mir ist egal was die da veranstalten. Der Flug dauert eine knappe Stunde und wenn die da Lose verkaufen, geht mir das am Arsch vorbei. Man wird ja nicht belästigt. Für den Preis muss man halt Einschränkungen in Kauf nehmen, man kann ja auch mit anderen Fluglinien reisen.
    Was aber immer nervig ist, dass in London-Stansted das Gate erst 15 Minuten vor Boarding-Time angegeben wird – da muss man dann teilweise ganz schön Rennen und teilweise auch noch mit ner Bimmelbahn von einem Terminal zum anderen fahren. Mit dem Priority-Boarding ist es aber wirklich so, wie Holgi meint. Und die Fanfare ertönt immer, wenn sie pünktlich gelandet sind. Kann man finden wie man will, wer es geflegter haben will muss eben mehr bezahlen.
    Ansonsten: Toller Podcast

  7. Andere Hits von Toto, außer “Africa”: “Hold the Line” und “Rosanna”. Vermutlich fast exakt so oft im Radio zu hören wie “Africa”. Die Band ist jedenfalls der Inbegriff des three hit wonders. Und bei “Rosanna” kann der Moderator dann ja auch immer so schön darüber plaudern, dass das Lied der damaligen, äh, Flamme vom Sänger gewidmet sei, nämlich der bekannten amerikanischen Film- und Fernsehschauspielerin Rosanna Arquette.

    Schön, euch mal wieder zusammen zu hören. :)

  8. Schön euch wieder zu hören, aber es ist natürlich eine ausgemachte Frechheit, das ihr das jetzt nur noch alle zwanzig Jahre macht. Kommt mal klar! Es müssen ja nicht jedes mal immer drei Stunden sein… Insbesondere Tims Meinungen/Beobachtungen zu vielen Dingen (abseits von Nerdkram und Netzpolitik) fehlen schon sehr, finde ich.

  9. Hallo Tim, Hallo Holgi,
    eigentlich bin ich ja nicht so der Kommentierer, aber nach diesem Podcast möchte ich doch mal ein paar Worte da lassen.
    Thema Mobilität: Ich selbst habe vor 16 Monaten mein Auto (Audi A4 Avant, 2002 neu gakauft, 13 Jahre gefahren) ich nach einem Unwettertotalschaden abgeschafft, nutze seitdem den Öffi, mein (gebrauchte gekauftes) Fahrrad und naturlich meine Füße um meine täglichen Wege zurück zu legen. Ich bereue diese Entscheidung nicht. Seitdem habe ich 15 Kilo abgenommen, meine Lebensqualität hat sich deutlich verbessert, mein chronischer Rückenschmerz (Spinalkanalstenose, berufsbedingt) tendiert seitdem gegen Null. Tim, ich kann Holgies Aussagen zu Reichweiten von Fahrzeugen nur bestätigen. O.e. A4, 1,9 TDI, 65 Liter Tankinhalt, hat bei meiner Fahrweise eine durchschnittliche Reichweite von 1.100 Kilometern gehabt.
    Thema Carolin Kebekus und Scheiß-T: Auch ich bin ein Porzer Junge, ich bin unweit des Drehortes in Gremberghoven aufgewachsen, wohne aber seit ’84 nicht mehr in Köln. 2 Gründe, warum mich euer Podcast diesmal besonders angesprochen hat.
    Leider habe ich euren Podcast, wie Podcasts im allgemeinen, erst sehr spät für mich entdeckt, vor etwa 8 Monaten. Seitdem suchte ich NSFW, Raumzeit, WRINT (Danke für den letzten Flaschen-WRINT, Holgi) und noch ein paar andere (Küchenradio, Hoaxilla, Fanboys (Danke für die Erwähnungen, Tim)) nahezu täglich und habe fast alle alten Sendungen nachgeholt.
    Ich möchte euch ein großes Lob und meinen aufrichtigen Dank für diese Form des Sendens aussprechen. Flattr-Account habe ich mittlerweile eingerichtet, weil ich diese Form der Finanzierung für die demokratischste aller Finanzierungsformen halte.
    Und noch einen besonderen Dank an Tim für DiscMon 1541^^…
    …und Blinkenlights natürlich.
    Ein Traum von mir wäre es, Euch mal auf ein Bier oder einen leckeren Wein zu treffen.
    Liebe Grüße aus dem wilden Süden…
    …der Michael

  10. Bezüglich Brexit und Airbus… Afaik is Airbus ein Franz., Deutsch, Spanisches unternehmen (~25%) Der rest ist im privaten Streubesitz. Produziert zwar in England, aber das könnte man ja ändern.

    Und Bezüglich der Ausnahmen: Nö den Rabat haben nur die Briten die Ausnahme, bezüglich der EU-Osteweiterung:

    —–
    Die Übergangsregelungen sehen ein bis zu sieben Jahre andauerndes „2+3+2-Modell“ vor. Die 15 „alten“ Mitgliedstaaten (alle bis einschließlich EFTA-Erweiterung 1995) konnten während einer Übergangszeit von zunächst zwei Jahren ihre bisherigen nationalen Regelungen für den Zugang zum Arbeitsmarkt für Staatsangehörige der mittel- und osteuropäischen Beitrittsländer beibehalten und durften somit von Art. 1 bis 6 der VO (EWG) Nr. 1612/68 (Freizügigkeit von Arbeitnehmern innerhalb der Gemeinschaft – Zugang zur Beschäftigung) abweichen. Diese Regelung konnten die Mitgliedstaaten – nach einer Überprüfung auf Basis eines Berichts der EU-Kommission – um weitere drei Jahre, sowie danach im Falle schwerer Störungen des Arbeitsmarktes oder der Gefahr einer solchen Störung noch einmal um zwei Jahre verlängern.
    —–

    Die Briten (unter Blair) wollten dass nur nicht, und haben Deutschland stark dafür kritisiert.

  11. In Sachen Zügen:

    Der ICE T/3 war der erste ICE mit verteiltem Antrieb. Ist aber immer noch eine Einheit und untrennbar. Erst der ICE 4 hat Wagen, die den kompletten Antrieb an Bord haben (nennen sie Power Cars) und sind damit umkoppelbar.

    In Sachen autonomes Fahren: Im Prinzip ist die ganze Technik in Teilnetzen bereits vorhanden. Überall wo ein Elektronisches Stellwerk (ESTW) vorhanden ist, erfolgen Streckenfreigaben mehr oder weniger automatisch nach eingespieltem Fahrplan (automatische Zuglenkung). Mit ETCS Level 2 werden die Züge bereits konstant überwacht und können auch gesteuert werden. Nicht ohne Grund sind autonome Güterzüge (dort muss erst klappen, damit man es auf Fahrgäste loslässt) bereits für 2021 bis 2023 geplant.

    Spannend wird ja erst ETCS Level 3 (noch in der Entwicklung) wenn die Blockabstände dynamisch sind, also die Züge gegeneinander den jeweiligen Sicherheitsabstand halten. Wenn das geht, kannst im Zweifel auf so eine Strecken Züge (bzw. in eurem Beispiel Schienenbusse) in sehr dichtem Abstand los schicken. Aber im Zweifel gilt auch da die eiserne Regel: Ohne Fahrplan, keine Fahrt. Der muss schon vorher feststehen.

    Bzgl. Schienenbusse: Der große Preisvorteil war ja die Wiederverwendung von Teilen aus der Busproduktion. Ich weiß nicht wie weit das noch heute gehen würde (mal abseits von Nebensystemen wie Klima oder so). In der EU gelten schon deutlich strengere Vorschriften in Sachen Zugkonstruktion.

  12. Thema Podcast-Hype: War mir vor allem auffällt: Die konzeptlose Beliebigkeit der etablierten Medienmacher. Beispielsweise ist bei Spiegel Online kein Grund ersichtlich, warum dieser Beitrag nur als Videoclip und jener nur als Podcast zu bekommen ist (abgesehen davon: warum ist DER Beitrag da jetzt kostenpflichtig?). Wenn ich ein Themenfeld als Podcast abarbeite, müsste ich doch auch eine Idee dahinter haben, warum jetzt Podcast statt Essay, Video oder Facebook-Beitrag. Welche Vorteile bringt es, das jetzt als Podcast zu produzieren, spreche ich damit anderes Publikum an etc. Und die Qualitätsmedien so: Keine Ahnung, machen die anderen aber auch so.

  13. Die Geschichte hinter dem Sun-Artikel stelle ich mir so vor: “Kennt hier jemand einen, der über diesen Artikel gucken kann?” “Nein Danke” x20. Dann halt translate.google.com
    Oha. Schweinsköpfigkeit haben sie korrigiert. Hat wohl ein AFD-Wähler beigeholfen. pfffffhihihi

  14. Jo, ich kann auch das Boarding bei Ryanair so bestaetigen … einmal und nie wieder ;-)
    Habe mich wieder sehr gefreut von euch zu hoeren :-)

    vielen dank & gruss

    flemmingo

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